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Hunderte demonstrieren für Erhalt der Döllnitzbahn in Nordsachsen

Hunderte demonstrieren für Erhalt der Döllnitzbahn in Nordsachsen

Der „Wilde Robert“ stand mächtig unter Dampf: Mehrere hundert Eisenbahnfans haben am Samstag in Mügeln für den Erhalt der auf Schmalspur fahrenden Döllnitzbahn demonstriert.

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Die Schmalspurdampflok „Wilder Robert“ verlässt am 19.03.2011 den Mügelner Bahnhof zu einer Protestfahrt für den Erhalt der Döllnitzbahn.

Quelle: dpa

Mügeln. Geschäftsführer Lutz Haschke wertete die Aktion als vollen Erfolg. Die sieben Waggons des von einer Dampflok gezogenen Zuges seien brechend voll gewesen. Politiker aus dem sächsischen Landtag hätten sich aber nicht „in die Höhle des Löwen“ getraut, sagte Haschke der Nachrichtenagentur dpa: „Dabei sind wir ein friedfertiges Volk.“ Ab Juli sollen wegen Kürzungen des Landes keine Zuwendungen mehr an die Döllnitzbahn fließen.

Die finanziellen Einschnitte waren mit den Stimmen der schwarz-gelben Koalition im vergangenen Dezember im Doppelhaushalt des Landes beschlossen worden. Die SPD-Fraktion hatte erst am Freitag wieder die Verkehrspolitik der Regierung kritisiert. Fraktionschef Martin Dulig will noch im März einen Antrag im Parlament einbringen, um Sachsen als Standort von Schmalspurbahnen zu erhalten und auszubauen. Dulig warf der Regierung eine verfehlte Verkehrspolitik vor.   

Die Döllnitzbahn heißt im Volksmund „Wilder Robert“ und gilt als Touristenattraktion. Die Woche über zieht eine Diesellok den Zug, am Wochenende wird extra für die Touris Dampf gemacht. Die Bahn fährt auf einer etwa 20 Kilometer langen Strecke zwischen Oschatz, Mügeln und Glossen. Das Unternehmen hat nach eigenen Angaben von 2007 bis 2010 die jährliche Auslastung der Schmalspurbahn um 70 Prozent auf 40.000 Fahrgäste gesteigert. Dieser positive Trend werde nun durch politische Entscheidungen zunichtegemacht, hieß es.

dpa

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