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Immer mehr Senioren in Sachsen gehen arbeiten

Job trotz Rente Immer mehr Senioren in Sachsen gehen arbeiten

Von wegen Rente mit 63. Immer mehr Rentner gehen arbeiten. Viele von ihnen tun dies nicht aus materieller Not, sondern aus Spaß an der Arbeit. Die Arbeitsagentur sieht eine Chance für die Unternehmen.

Immer mehr Rentner gehen arbeiten. Viele von ihnen tun dies nicht aus materieller Not, sondern aus Spaß an der Arbeit.

Quelle: dpa

Chemnitz. Immer mehr Menschen in Sachsen gehen jenseits der 65 Jahre noch jobben. Wie Regionaldirektion Sachsen der Bundesagentur für Arbeit in Chemnitz mitteilte, waren es im vergangenen Jahr mehr als 6800 Männer und Frauen. Das seien etwa 0,4 Prozent der rund 1,5 Millionen sozialpflichtig Beschäftigten - und 955 mehr als 2013. Zudem gingen mehr als 37 500 der über 65-Jährigen einer geringfügigen Beschäftigung nach. Das waren 16,1 Prozent aller 233 639 Minijobber. Für etwa 500 sei der Minijob sogar ein Zweitverdienst neben einer anderen Tätigkeit.

Den Senioren geht es laut Arbeitsagentur nicht nur ums Geld. Vielen mache die Arbeit Spaß. Etwa drei Viertel der jobbenden Senioren ist laut Arbeitsagentur der Zuverdienst zwar wichtig. Aber mehr als jeder zweite habe bei einer Befragung angegeben, dass er darauf eigentlich nicht angewiesen sei. Er wolle sich damit Extrawünsche erfüllen. Weitere Motive seien der Spaß an der Arbeit, Kontakte mit der Arbeitsstelle oder mit anderen Menschen sowie die Abwechslung. Allerdings habe auch jeder Dritte gesagt, dass er das Geld für den Lebensunterhalt benötige.

Am häufigsten sind die jobbenden Senioren an den Regalen im Groß- und Einzelhandel anzutreffen. Sie arbeiten als Reinigungskräfte, in Büros, als Kuriere sowie als Pfleger im Gesundheits- und Sozialwesen oder auch in der Gastronomie. Laut Arbeitsagentur sind die Senioren eine Chance für die Unternehmen. „Durch Teilzeitarbeit, Minijobs oder Mentoringprojekte kann das Wissen der Älteren, die in den Ruhestand übergehen, für den eigenen Betrieb gesichert werden“, sagte der Vorsitzende der Geschäftsführung der Regionaldirektion, Klaus Schuberth. „Ältere Arbeitnehmer sind oft gut qualifiziert, bringen wertvolle Berufs- und Lebenserfahrung mit und wirken auf Jüngere ausgleichend.“

LVZ

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