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Islamgegner demonstrieren in Dresden – Aufmarsch bleibt friedlich

Islamgegner demonstrieren in Dresden – Aufmarsch bleibt friedlich

Eine Demonstration der Gruppe „Pegida“ in Dresden ist am Montagabend friedlich verlaufen. Die Beteiligten zogen vom Altmarkt über den Dr.-Külz-Ring zum Postplatz und weiter bis zum Neumarkt.

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Rund 500 Personen nahmen an der Demo teil.

Quelle: Stephan Lohse

Dresden. Die Teilnehmerzahl blieb dabei aber weit hinter den Erwartungen der Veranstalter. Statt der erhofften 1000 Menschen kamen weniger als die Hälfte.

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Dresden. Eine Demonstration der Gruppe „Pegida“ in Dresden ist am Montagabend friedlich verlaufen. Die Beteiligten zogen vom Altmarkt über den Dr.-Külz-Ring zum Postplatz und weiter bis zum Neumarkt. Die Teilnehmerzahl blieb dabei aber weit hinter den Erwartungen der Veranstalter. Statt der angemeldeten 1000 Menschen kamen weniger als die Hälfte.

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Anwesende erlebten eine weitere sogenannte „Montagsdemo“. Zwar gaben sich die Veranstalter bewusst unpolitisch, Teilnehmer wurden vorab gebeten, bei Neonazis beliebte Kleidermarken wie „Thor Steinar“ daheim zu lassen. Hinter der Fassade wurde aber das rechte Weltbild vieler Teilnehmer sichtbar. Die Abkürzung der Gruppe Pegida selbst steht für „Patriotische Europäer gegen Islamisierung des Abendlandes“. „Die Affen holen doch das Viehzeug rein“, echauffierte sich ein Teilnehmer lautstark, Journalisten wurden als Zecken beleidigt, die wenigen Gegendemonstranten bepöbelt.

In den Wortbeiträgen wurde eine muslimische Unterwanderung des „christlich-jüdischen Deutschlands“ konstruiert, wurden eine Einschränkung des Asylrechts oder der Entzug der Staatsbürgerschaft für „Gewaltbereite“ gefordert. Im Gegensatz zur sogenannten „HoGeSa“-Demo am Sonntag in Köln blieb es in Dresden durch den Einsatz zahlreicher Ordner friedlich. Offiziell richten sich die Demonstrationen gegen „Glaubens- und Stellvertreterkriege auf Deutschem Boden“.

sl

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