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Israelisches Airshuttle „X-Hawk“ soll in Dresden entwickelt werden

Israelisches Airshuttle „X-Hawk“ soll in Dresden entwickelt werden

Es ist eine Mischung aus Luftkissenboot und Space-Shuttle: Der sogenannte X-Hawk des israelischen Konzerns Urban Aeronautics schwebt in der Luft, ist 180 km/h schnell und soll in Dresden entwickelt werden.

Dresden/Jerusalem. Am Dienstag unterzeichnete das Unternehmen im Beisein von Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich in Jerusalem eine Absichtserklärung mit der Industrieanlagen Betriebsgesellschaft (IABG). Das Unternehmen aus der Nähe von München beschäftigt in seiner Niederlassung in Dresden etwa 100 Mitarbeiter, die an der Entwicklung des Fluggerätes beteiligt werden sollen. Ziel der beiden Unternehmen sei die Gründung eines Joint-Ventures. Bis 2015 soll der X-Hawk marktreif sein und zudem ein neues Werk in Dresden gebaut werden, so die Sächsische Staatskanzlei. „Der Traum der Flugzeugbauer in Sachsen fand in den 50er Jahren mit dem Absturz des Düsenpassagierjets ein jähes Ende", sagte Tillich nach der Unterzeichnung. „Jetzt gibt es mit dem X-Hawk einen vielversprechenden Neustart." Urban Aeronautics arbeitet bereits seit acht Jahren an dem Fluggerät, das von zwei im Boden sitzenden, ummantelten Rotoren sowie zwei kleineren Propellern am Heck betrieben wird und bis zu 3800 Meter in die Luft steigen kann. Gleichzeit sei es mit etwa einer Tonne Gesamtgewicht relativ leicht und dadurch sehr wendig, so der israelische Konzern. Fünf bis acht Personen können mitfliegen. Kosten soll der X-Hawk stolze 4,7 Millionen Dollar. Chefentwickler Rafi Yoeli denkt bei Einsatzmöglichkeiten dieses Wundervogels vor allem an Krankentransporte, Bergrettung oder Feuerwehreinsätze an Hochhäusern - also überall dort, wo herkömmliche Hubschrauber wegen ihrer Rotorblätter nicht hinkommen. Doch auch ein regelmäßiger Passagiertransport in Großstädten sei denkbar. „Wir sprechen hier von einer Revolution in der Luftfahrt", sagt er. Diese Begeisterung teilte man beim süddeutschen Kooperationspartner IABG zunächst nicht ganz. „Wir hielten das anfangs für eine Spinnerei eines Flugzeugingenieurs", sagte Geschäftsbereichsleiter Manfred Braitlinger. Diese Meinung habe sich jedoch geändert, als konkrete Informationen vorlagen. „Heute betrachten wir das Fluggerät als ungeschliffenen Diamanten", so Braitlinger.

jap

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