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Japan-Katastrophe hat bislang kaum Folgen für sächsische Firmen

Japan-Katastrophe hat bislang kaum Folgen für sächsische Firmen

Die Naturkatastrophen in Japan haben bisher kaum Auswirkungen auf sächsische Unternehmen. Das teilte das Wirtschaftsministerium am Freitag mit. Viele der mehr als 20 japanischen Firmen in Sachsen hätten mehrere Zulieferer.

Dresden. Sie würden Teile aus weniger beziehungsweise gar nicht betroffenen Regionen Japans oder aus anderen Ländern beziehen, hieß es. Die Halbleiterindustrie im Freistaat ist gar nicht betroffen - sie bezieht keine Wafer aus Japan. Zwei große Waferhersteller haben Werke im Norden Japans, die nach den Erdbeben und wegen Stromausfällen noch nicht wieder produzieren können.

„Es gibt wohl niemanden, der in diesen Tagen nicht voller Mitgefühl die Geschehnisse in Japan verfolgt“, sagte Wirtschaftsminister Sven Morlok (FDP) und kündigte Beistand an: „Wo wir dazu beitragen können, dass so schnell wie möglich Schäden behoben und Normalität wieder einziehen kann, werden wir nicht abseits stehen.“ Kurzfristig könne das beispielsweise die Lieferung von Notstromaggregaten und Kleinkraftwerken betreffen.

„Langfristig werden in Japan sicher stärker Technologien und Anlagen im Bereich der erneuerbaren Energien nachgefragt werden. Damit könnten sich für sächsische Firmen weitere Möglichkeiten der Zusammenarbeit ergeben.“

Morlok und Staatssekretär Hartmut Fiedler hatten sich unmittelbar nach den tragischen Ereignissen in Japan mit einem Schreiben an alle sächsischen Firmen mit japanischen Mutterunternehmen gewandt. Darin sprachen sie ihr Bedauern aus und boten Hilfe an. Sachsen exportierte 2010 Waren im Wert von rund 370 Millionen Euro nach Japan. Das waren knapp 46 Prozent mehr als 2009. Die Einfuhr japanischer Produkte hatte einen Umfang von 900 Millionen Euro, knapp 62 Prozent mehr als im Jahr zuvor.

dpa

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