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Jeder fünfte Arbeitslose in Sachsen ist noch ohne Berufsabschluss

Jeder fünfte Arbeitslose in Sachsen ist noch ohne Berufsabschluss

Etwa jeder fünfte Arbeitslose in Sachsen hat keine abgeschlossene Berufsausbildung. Von den insgesamt rund 200 600 Arbeitslosen im Jahr 2013 gehörten nach Angaben der Arbeitsagentur knapp 44 200 Frauen und Männer zur Gruppe der sogenannten Geringqualifizierten (rund 22 Prozent).

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Im Jobcenter Leipzig hat ein 34-Jähriger am Dienstag eine Mitarbeiterin mit einem Hammer attackiert und schwer verletzt.

Quelle: dpa

Chemnitz. Im bundesweiten Vergleich ist das allerdings ein niedriger Wert. Darunter liegt nur noch Thüringen mit 19,8 Prozent. Bundesweit lag der Anteil der Geringqualifizierten an allen Arbeitslosen 2013 bei 43,5 Prozent und war damit etwa doppelt so hoch wie in Sachsen.

Am höchsten war er mit 60,1 Prozent in Bremen und Nordrhein-Westfalen. Laut einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung kann damit nahezu jeder zweite Arbeitslose in Deutschland mangels höherer Qualifikation nur Helfertätigkeiten ausüben, aber nur jeder siebte Arbeitsplatz entspricht diesem Niveau. Trotz des vergleichsweise niedrigen Anteils haben es auch in Sachsen Arbeitslose ohne Berufsabschluss immer schwerer, einen neuen Job zu finden.

Von 2009 bis 2012 sank die Zahl der Geringqualifizierten von 54.000 auf 42.000. Im Jahr 2013 stieg sie aber auf 44.200. „Aus unserer Erfahrung suchen die Unternehmen vor allem nach gut ausgebildeten Fachkräften. Dies trifft auf acht von zehn Stellen zu“, sagte die Chefin der Regionaldirektion Sachsen der Bundesagentur für Arbeit, Jutta Cordt. Daher sei es für Geringqualifizierte häufig schwierig, eine neue Beschäftigung zu finden. Um das zu ändern setzten die Arbeitsagentur auch in diesem Jahr auf Qualifizierung. In der Initiative „AusBildung wird was - Spätstarter gesucht“ zum Beispiel sollen Frauen und Männer aus der Altersgruppe der 25- bis 35-Jährigen dabei unterstützt werden, einen Berufsabschluss zu bekommen.

dpa

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