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Jeder fünfte Bundesbürger will die D-Mark zurück - im Osten sogar jeder Vierte

Jeder fünfte Bundesbürger will die D-Mark zurück - im Osten sogar jeder Vierte

Die Deutschen sehen den Euro-Rettungsschirm überwiegend kritisch. Jeder Fünfte (20 Prozent) will sogar die D-Mark zurück. Acht von zehn Bundesbürgern (80 Prozent) sagen, der Euro-Rettungsschirm könne nur dann funktionieren, wenn auch die Banken zur Kasse gebeten werden und nicht nur die Steuerzahler.

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Die D-Mark war Markenzeichen des deutschen Wirtschaftswunders und Symbol für Stabilität.

Quelle: dpa

Leipzig.   Das ergab das aktuelle Meinungsbarometer der Leipziger Volkszeitung (Samstagausgabe). Dafür befragte das Leipziger Institut für Marktforschung vom 5. bis 11. April genau 1003 repräsentativ ausgewählte Erwachsene aus dem gesamten Bundesgebiet.

Nicht einmal die Hälfte der Deutschen (45 Prozent) vertritt die Ansicht, dass es keine Alternative zur Euro-Rettung gibt und die Bundesrepublik eben dafür zahlen müsse. Im Westen stimmt dieser Ansicht noch knapp jeder Zweite zu (48 Prozent) , im Osten ist es nur jeder Dritte (33 Prozent). Generell steigt mit dem Alter der Befragten die Zustimmung. Am meisten sprechen sich die Wähler von Union, Grünen und SPD für die Euro-Rettung aus, am wenigsten die der Linken.

Jeder fünfte Bundesbürger (20 Prozent) wünscht sich die D-Mark zurück. Im Osten ist es sogar jeder Vierte (24 Prozent), im Westen sind es 18 Prozent. Dieser Wunsch ist bundesweit mit 13 Prozent am wenigsten ausgeprägt bei den 18- bis 29-Jährigen, und mit 23 Prozent am meisten bei den 50- bis 64-Jährigen. Nach Parteibindungen sehnen sich die Linke-Wähler mit 30 Prozent am meisten nach der D-Mark, die der FDP mit sieben Prozent am wenigsten.

 Ende März verabschiedeten die 27 EU-Staats- und Regierungschefs in Brüssel ein Paket zur Rettung der Gemeinschaftswährung. Mit dieser Maßnahme sollen Schuldenkrisen wie in Griechenland, Irland und zuletzt Portugal verhindert werden. Dafür stehen die EU-Staaten mit Bareinzahlungen in Milliardenhöhe in den permanenten Rettungsfonds ESM ein. Die deutschen Steuerzahler müssen demnach rund 22 Milliarden Euro in diesen Fonds für klamme Euro-Staaten einzahlen.

Das ausführliche Meinungsbarometer finden Sie am 22. April in der gedruckten Ausgabe der Leipziger Volkszeitung oder im

E-Paper von LVZ-Online

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Anita Kecke

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