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Keine EHEC-Neuerkrankungen mehr in Thüringen

Keine EHEC-Neuerkrankungen mehr in Thüringen

In Thüringen hat die Infektionswelle durch den Darmkeim EHEC nach Behördenangaben ihren Höhepunkt überschritten. Am Mittwoch wurden im Freistaat erstmals seit Ausbruch der Infektion vor rund drei Wochen keine Neuerkrankungen registriert, teilte das Gesundheitsministerium in Erfurt mit.

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Vor dem Verzehr von Sprossen wird weiter gewarnt.

Quelle: dpa

Erfurt. Weil zwei am Vortag noch als bestätigte Fälle gemeldete Erkrankungen einem anderen Untertyp des EHEC-Erregers zuzuordnen seien, bleibe es bei 40 nachgewiesenen Infektionen durch den gefährlichen Erregertyp O104. Das entspricht dem Stand Ende voriger Woche. Darüber hinaus gibt es einen EHEC-Verdachtsfall.

Wegen der schweren Komplikation HUS mit Blutarmut und Nierenversagen werden noch zwei Patienten behandelt. Seit Ausbruch der Infektionswelle waren insgesamt fünf Thüringer an dem sogenannten hämolytisch-urämischen Syndrom (HUS) erkrankt. Eine 80-jährige Frau aus Nordhausen, die sich während einer Kur an der Ostsee infiziert hatte, starb daran.

Unterdessen wird weiter untersucht, wie der Erreger auf die Sprossen eines Biohofs in Niedersachsen gelangen konnte. Nicht geklärt ist weiterhin, ob Mitarbeiter den Keim eingeschleppt haben, oder er durch Saatgut oder andere Quellen in den Betrieb gelangte.

Über einen Zwischenhändler waren auch Sprossen des Hofes nach Thüringen geliefert worden. Laut Ministerium sollen jetzt die zuständigen Gesundheitsämter prüfen, ob es im Einzugsbereich der als Empfänger der Sprossen infrage kommenden Gaststätten Erkrankungen gibt. Die vier nach Thüringen gelangten 100-Gramm-Packungen gehörten zur selben Charge wie die Sprossenpackung, auf der der gefährliche EHEC-Erreger gefunden wurde.

Geprüft werde zudem, ob Großhändler in Thüringen mit Sprossen-Saatgut handeln, sagte Ministeriumssprecher Uwe Büchner. Hintergrund ist die Warnung der Gesundheitsbehörden vor dem Verzehr roher Sprossen, auch vor dem selbst gezogener. Das Saatgut könnte EHEC-verseucht sein.

dpa

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