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Keine neue Schwebebahn für Oberwiesenthal

Keine neue Schwebebahn für Oberwiesenthal

Der umstrittene Neubau einer Schwebebahn auf den Fichtelberg bei Oberwiesenthal steht vor dem Aus. Wegen neuer Richtlinien werde das Projekt vom Freistaat nicht mehr gefördert, sagte Bürgermeister Mirko Ernst (FDP).

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Der umstrittene Neubau einer Schwebebahn auf den Fichtelberg bei Oberwiesenthal steht vor dem Aus. Wegen neuer Richtlinien werde das Projekt vom Freistaat nicht mehr gefördert, sagte Bürgermeister Mirko Ernst (FDP).

Quelle: dpa

Oberwiesenthal. Er werde dem Stadtrat deshalb empfehlen, die jetzige, historische Bahn von 1924 zu sanieren.

Die Sanierung kostet nach seinen Angaben rund 4,2 Millionen Euro. Der Neubau war mit sieben Millionen Euro veranschlagt worden, sollte aber zu 30 Prozent gefördert werden. Eine Bürgerinitiative hatte den Erhalt der historischen Bahn gefordert und auf deren Wert unter anderem für den Tourismus verwiesen.

Ernst zeigte für das Anliegen der Initiative Verständnis. „Bei der Entscheidung für einen Neubau haben damals auch in meiner Brust zwei Herzen geschlagen.“ Seinen Angaben zufolge erlischt die Betriebsgenehmigung für die Schwebebahn Ende März 2012. Die Sanierung solle dann möglichst noch im April beginnen und die Bahn schon im folgenden Winter wieder Gäste auf den 1215 Meter hohen Berg bringen - den höchsten Punkt Sachsens.

Dazu müsse aber noch in diesem Sommer das Planfeststellungsverfahren über die Bühne gehen, sagte Ernst. Mit der Sanierung, mit effizienteren Maschinen und einer schnelleren Bahn hofft Ernst künftig auf ein geringeres Defizit als den jetzt jährlich rund 300 000 Euro. „Gut wäre zumindest eine schwarze Null.“

Alexander Schulz von der Bürgerinitiative zum Erhalt der Schwebebahn ist zufrieden. „Als Bürger der Stadt bin ich erleichtert. Wir haben die Sanierung auch unter wirtschaftlichem Aspekt immer als sinnvoller angesehen.“

dpa

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