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Kommission rät Sachsen zu weiteren Hochwasserschutz-Investitionen

Kommission rät Sachsen zu weiteren Hochwasserschutz-Investitionen

Sachsen sollte nach Ansicht von Fachleuten seine Bemühungen um einen besseren Hochwasserschutz kontinuierlich fortsetzen. Das ist ein Fazit des am Dienstag vorgelegten Berichtes einer Expertenkommission unter Leitung des früheren Bundeswehrgenerals Hans-Peter von Kirchbach.

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Sachsens Umweltminister Frank Kupfer (CDU).

Quelle: dpa

Dresden. Sie hatte das Hochwasser vom Juni 2013 untersucht.

Zugleich attestierten die Experten dem Freistaat, aus der verheerenden Jahrhundertflut 2002 richtige Lehren gezogen zu haben. Beim diesjährigen Hochwasser seien die Schäden weitaus geringer gewesen, obwohl eine deutlich größere Fläche betroffen war.

Kirchbach lobte zunächst, dass Sachsen nach 2002 sein Warnsystem grundsätzlich verändert und verbessert habe. Auch die Investitionen in den Hochwasserschutz hätten sich deutlich ausgezahlt. Zudem habe der straff geführte Katastrophenschutz im wesentlichen sehr gut funktioniert. Allerdings müsse da noch in den Landesdirektionen nachgebessert werden. „Es war beeindruckend, was wir gesehen haben“, fasste von Kirchbach zusammen. Er hatte schon nach 2002 die Bewältigung der Flutkatastrophe in Sachsen durchleuchtet. „Man darf aber nicht stehen bleiben.“

Mehrere Vorschläge der Kommission betreffen das Vorhersage- und Warnsystem, das auch technisch immer wieder auf den neusten Stand zu bringen sei. Verbesserungsbedarf sehen die Experten überdies bei der Dauer von Plan- und Genehmigungsverfahren für Schutzanlagen sowie bei der Ausweisung von Überschwemmungsflächen oder dem Bau von Poldern.

„Wir werden die Vorschläge berücksichtigen“, sagte Umweltminister Frank Kupfer (CDU). Ein Teil werde bereits umgesetzt. Dabei verwies Kupfer unter anderem auf die schon beschlossene Änderung des Wassergesetzes oder den weiterlaufenden Bau von Deichen und Poldern. Sachsen habe seit 2002 rund 650 Millionen Euro direkt in den Hochwasserschutz und weitere 900 Millionen Euro in die Beseitigung von Schäden gesteckt.

dpa

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