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Kongress für Kinderschutz: Sachsen investiert täglich eine Million Euro für Familien

Kongress für Kinderschutz: Sachsen investiert täglich eine Million Euro für Familien

Sachsen investiert nach Angaben von Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) täglich eine Million Euro in das Wohl der Kinder und der Familien. „Der Freistaat ist eines der Bundesländer, die das Landeserziehungsgeld noch zahlen“, sagte er am Mittwoch bei einem Interdisziplinären Kongress für Kinderschutz und frühe Hilfen in Dresden.

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Finanzielle Unterstützung für den Nachwuchs: Sachsen gibt laut Ministerpräsident Tillich eine Million Euro täglich für Familien aus.

Quelle: dpa

Dresden. Kinderschutz und Familienhilfe hätten höchste Priorität, erklärte der Regierungschef unter Verweis auf den Koalitionsvertrag.

Es sei erstes und Herzensanliegen der Regierung, dass Sachsen für jeden Bürger von Kindesbeinen an eine gute Heimat sei. „Kinder sind die Zukunft unseres Landes.“

Daher wachten Eltern, Familien, Staat und Gesellschaft gemeinsam über das Kindeswohl. Denen, die mit der Erziehung überfordert seien, müsse Beratung und Hilfe zur Selbsthilfe gegeben und Sorge getragen werden, dass sie den Kontakt zu den Kindern nicht verlieren. „Wir wollen Eltern in der Wahrnehmung ihrer Verantwortung unterstützen, sie aber nicht ersetzen.“ Es gehe darum, Kinder stark zu machen, ihnen Sicherheit zu geben und ein gutes soziales und Bildungsumfeld zu schaffen.

„Wir knüpfen unser Kinderschutznetzwerk Knoten für Knoten enger“, sagte Sozialministerin Christine Clauß (CDU). Dabei sei Bildung ebenso wichtig wie die Bindung zur Familie, betonte Kultusminister Roland Wöller (CDU). Auch Gewalt gegen Kinder dürfe kein Tabuthema in der Gesellschaft sein, ergänzte Innenminister Markus Ulbig (CDU). 2010 wurden laut Statistik 2114 Mädchen und Jungen aus ihren Familien genommen, die meisten waren mindestens 14 Jahre alt. Die Gründe reichten von Schulproblemen über Vernachlässigung und Misshandlung bis zu Straftaten. 1560 Minderjährige wurden auf Veranlassung von Behörden aus den Familien geholt, weil eine dringende Gefahr bestand.

dpa

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