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Kunsthaus Dresden: „Monument“ kostete 57.000 Euro

Finanzierung Kunsthaus Dresden: „Monument“ kostete 57.000 Euro

Das bei einem Teil der Dresdner umstrittene Kunstprojekt „Monument“ auf dem Dresdner Neumarkt kostet insgesamt rund 57.000 Euro. Diese Zahl nannte Christiane Mennicke-Schwarz, Leiterin des Kunsthauses, erstmals am Donnerstagabend. Nur einen kleinen Teil davon zahlte die Stadt.

Das Kunstwerk Monument auf dem Neumarkt.

Quelle: sl

Dresden. Das bei einem Teil der Dresdner umstrittene Kunstprojekt „Monument“ auf dem Dresdner Neumarkt kostet insgesamt rund 57.000 Euro. Diese Zahl nannte Christiane Mennicke-Schwarz, Leiterin des Kunsthauses, erstmals am Donnerstagabend bei der Bürgerversammlung zu dem Kunstwerk. Das Kunsthaus Dresden, die Städtische Galerie für Gegenwartskunst und Teil der Museen der Stadt Dresden, organisiert gemeinsam mit dem Societaetstheater das Kunstfest "Am Fluss", in dessen Rahmen das "Monument" aufgestellt wurde.

Das Geld sei vor allem in Genehmigungen geflossen, also in Statiker und Prüfer. Die Ausgaben gingen ausschließlich an die mittelständische Wirtschaft in der Region, so die Organisatoren. Künstler Manaf Halbouni habe auf eigenen Wunsch hin keinerlei Honorar erhalten, stellte Christiane Mennicke-Schwarz klar. 14.400 Euro der Ausgaben habe die Stadt beigesteuert. Der Rest stamme von Stiftungen und Privatpersonen, darunter die Stiftung Kunst & Musik für Dresden, die Stiftung Osterberg für Kunst & Kultur und die Ostdeutsche Sparkassenstiftung. Weiter habe das Militärhistorische Museum der Bundeswehr Dresden das Projekt durch den Transport der Installation unterstützt.

Wie ein Vertreter der Dresden Information am Donnerstagabend freudig verriet, habe sich die Investition für die Stadt längst ausgezahlt. Zum einen sei Dresden endlich wieder positiv im Gespräch, Deutschland nehme wahr, dass hier engagiert über Kunst diskutiert werde. Finanziell habe sich die investierte Summe schon vielfach gerechnet.

Beschlossen wurde die Installation dreier hochkant aufgestellter Busse von der Kunstkommission der Stadt Dresden. In dieser sitzen Dresdens Kulturbürgermeisterin Annekatrin Klepsch, Vertreter des Stadtrates, Künstler, Kunstsachverständige und Architekten. Erst im zweiten Anlauf und nach Gesprächen mit dem Künstler selbst habe die Kommission für das Kunstwerk votiert, so Manfred Wiemer, Leiter des Amtes für Kultur und Denkmalschatz. Die eigentliche Genehmigung durch die Stadt sei dann in Form einer Sondernutzung erfolgt. Dass diese rechtlich einwandfrei war, hatte das Verwaltungsgericht Dresden am Mittwoch entschieden.

sl

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