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LVZ-Umfrage: 44 Prozent der Bürger fordern Senkung der Energiesteuern

LVZ-Umfrage: 44 Prozent der Bürger fordern Senkung der Energiesteuern

Angesichts der hohen Preise für Strom, Gas, Heizöl und Benzin fordert eine Mehrheit der Deutschen (55 Prozent), dass die Politik stärker kontrollierend eingreifen soll in den Energiemarkt.

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Alt und neu: Windräder in der Abgaswolke des Braunkohlekraftwerks Schkopau.

Quelle: Jan Woitas/Archiv

Leipzig. Denn mit zwei Drittel (66 Prozent) machen die Bundesbürger in erster Linie die international agierenden Energiekonzerne für die kletternden Preise verantwortlich.

Dann folgt jedoch für 45 Prozent gleich der Staat, der mit seinen Steuern die Preise in die Höhe treibe. 44 Prozent der Bevölkerung plädieren daher für eine deutliche Senkung der Energiesteuern, damit Strom und Sprit für alle bezahlbar bleiben. Das ergab eine Umfrage der Leipziger Volkszeitung, für die das Leipziger Institut für Marktforschung Ende September 1001 repräsentativ ausgewählte Erwachsene aus ganz Deutschland befragte.

Jeder Dritte (32 Prozent) hält danach die finanzielle Förderung der erneuerbaren Energien für den falschen Weg und sieht somit in der entsprechenden EEG-Umlage eine der Ursachen für den Preisanstieg. In all diesen Punkten sind sich die Befragten in Ost und West völlig einig. Das trifft auch zu auf die Forderung von fast jedem Vierten nach einer erneuten Kehrtwende in der Energiepolitik. 24 Prozent verlangen in der Umfrage eine Abkehr von teuren Solaranlagen und eine Rückbesinnung auf Kohle- und Atomstrom.

Insgesamt 43 Prozent der Befragten sehen im sparsameren Umgang mit Energie ein erhebliches Sparpotenzial, um die Kosten zu drücken. Hier gibt es allerdings unterschiedliche Auffassungen in Ost und West. Denn dies sagen nur 33 Prozent im Osten, aber 45 Prozent im Westen. Mehr als jeder Dritte (36 Prozent) fordert daher auch eine gründliche Schulung der Bürger über den sorgsamen Umgang mit Energie; im Osten 34 Prozent, im Westen 37 Prozent.

Anita Kecke

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