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Ladenhüter Lenin: Verkauf des Dresdner Denkmals gescheitert

Keine Interesse am Revolutionär Ladenhüter Lenin: Verkauf des Dresdner Denkmals gescheitert

Der Verkauf sechs monumentaler Ostblock-Denkmäler ist gescheitert. Ein Steinmetz-Betrieb aus Gundelfingen (Kreis Dillingen) wollte die Skulpturen versteigern lassen, doch ging auch in der Nachverkaufsfrist kein einziges Gebot ein.

Der „rote Bahnvorsteher“ aus Dresden.

Quelle: dpa

Gundelfingen. Der Verkauf sechs monumentaler Ostblock-Denkmäler ist gescheitert. Ein Steinmetz-Betrieb aus Gundelfingen (Kreis Dillingen) wollte die Skulpturen versteigern lassen, doch ging auch in der Nachverkaufsfrist kein einziges Gebot ein. Das spektakulärste Exponat der Auktion war ein zwölf Meter hohes Lenin-Denkmal, das zu DDR-Zeiten am Dresdener Hauptbahnhof stand und als „roter Bahnhofsvorsteher“ bekannt war.

Es habe Gespräche, aber kein konkretes Gebot gegeben, sagte der Potsdamer Auktionator Frank Ehlert der Deutschen Presse-Agentur. Der geplante Verkauf sei damit erst einmal vom Tisch. „Der Eigentümer möchte im Moment auch nicht mehr verkaufen“, sagte Ehlert. Vielleicht sei die Zeit für ehemalige Denkmäler aus dem Ostblock noch nicht reif: „In 10 bis 15 Jahren sehen wir weiter.“

Das Lenin-Denkmal wurde 1992 aus der sächsischen Landeshauptstadt verbannt. Der 80-Tonnen-Koloss, der neben dem russischen Revolutionär und Diktator Wladimir Iljitsch Lenin auch KPD-Chef Ernst Thälmann und den Sozialdemokraten Rudolf Breitscheid zeigt, sollte bei der Auktion mindestens 150 000 Euro bringen. Der Chef des Natursteinunternehmens Josef Kurz aus Schwaben hatte diese und mehrere andere Skulpturen gekauft für einen Museumspark, der aber nie verwirklicht wurde.

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