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Leichenfund in VW-Bus - Eifersuchtsdrama immer wahrscheinlicher

Leichenfund in VW-Bus - Eifersuchtsdrama immer wahrscheinlicher

Es wird immer wahrscheinlicher, dass hinter dem Fall der in einem Waldstück bei Laas (Gemeinde Liebschützberg, Kreis Nordsachsen) entdeckten verbrannten Leichen ein Eifersuchtsdrama steckt.

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Werden vermisst: Mathias K. und Gudrun H. aus Sahlassan.

Quelle: Dirk Hunger

Sahlassan. Dies bestätigte nun auch Bernd Mladek, der Liebhaber der vermissten Gudrun H. Zwar stand die Identität der in einem ausgebrannten VW-Bus gefundenen Toten auch am Mittwoch offiziell noch nicht zweifelsfrei fest. Doch gilt es als wahrscheinlich, dass es sich um Mathias K. und Gudrun H. handelt. Beide wohnten im unweit gelegenen Ort Sahlassan, und beide sind seit Montag vermisst.

"Gudrun wollte sich von Mathias trennen", sagte Bernd Mladek. Der 56-Jährige lebt im Strehlaer Ortsteil Lößnig und plante nach eigenen Angaben eine gemeinsame Zukunft mit Gudrun H. Deren Lebensgefährte Mathias K. - Feuerwehrleiter von Sahlassan - habe seit etwa eineinhalb Jahren ein Verhältnis mit einer anderen Frau in Gera gehabt und diese auch regelmäßig besucht, so Mladek weiter. Deshalb habe Gudrun H. die langjährige Beziehung zu Mathias K. beenden wollen. "Sie hat eine Kontaktanzeige aufgegeben, um einen neuen Mann zu finden. Auf diesem Weg habe ich sie Anfang des Jahres kennen gelernt."

Das Auto, das im Wald verbrannt ist, gehöre vermutlich Gudrun H., so Mladek. Die Kennzeichen an dem VW-Bus waren abgeschraubt worden. Der 56-Jährige stützt seine Vermutung auch auf Geschehnisse vom Wochenende: "Gudrun hat den Sonntag bei mir verbracht. Sie wollte bei mir einziehen. Das brachte ihren Lebensgefährten offenbar zur Weißglut. Sie kam vollkommen verängstigt zu mir, wo sie auch übernachtete." Neben einigen persönlichen Sachen habe Gudrun H. am Montag noch Geld aus dem Eigenheim in Sahlassan holen wollen. Morgens, gegen 7 Uhr habe sie Mladeks Haus verlassen. Fest steht: Etwa zwei Stunden später ging der Transporter im Waldstück Eulengrund in Flammen auf.

In der Gemeinde Liebschützberg machte gestern das Gerücht die Runde, dass in dem Haus von Mathias K. eine weitere, weibliche Leiche gefunden worden sei. Ricardo Schulz von der Staatsanwaltschaft Leipzig dementierte dies jedoch: "Das Verschwinden des Paares ist Teil der Ermittlungen. Die Identität der Verbrannten ist nach wie vor unklar."

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 30.05.2013

Christian Kunze

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