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Leopoldina zeichnet Wissenschaftler aus - Bundeskanzlerin Angela Merkel erwartet

Leopoldina zeichnet Wissenschaftler aus - Bundeskanzlerin Angela Merkel erwartet

Zum Auftakt ihrer Jahresversammlung hat die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina in Halle am Freitag herausragende Forscher ausgezeichnet. Unter anderen wurde der Verhaltensforscher und Evolutionsbiologe Bert Hölldobler aus Würzburg für sein wissenschaftliches Lebenswerk geehrt.

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Blick nach Halle an der Saale. (Archivfoto)

Quelle: dpa

Halle. Die dreitägige Konferenz mit rund 500 Experten aus der ganzen Welt befasst sich mit der Frage „Was ist Leben?“. Für den Nachmittag wurde Bundeskanzlerin Angelika Merkel (CDU) erwartet. Die Akademie berät die Politik, benennt Brennpunkte in der Gesellschaft und gibt dazu Empfehlungen. Zu ihren Mitgliedern gehören rund 30 Nobelpreisträger.

Hintergrund: Die Leopoldina

Die Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina wurde am 14. Juli 2008 zur Nationalen Akademie der Wissenschaften ernannt. Grundlage dafür war ein Beschluss der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz von Bund und Ländern. Die Nationalakademie wird zu 80 Prozent vom Bundesbildungsministerium und zu 20 Prozent vom Land Sachsen-Anhalt finanziert. Die Leopoldina gilt als die älteste deutsche Gelehrtengesellschaft. Ihr gehören rund 1400 gewählte Mitglieder aus 30 Ländern an, darunter 30 Nobelpreisträger. Die Leopoldina vertritt zudem die deutsche Wissenschaft in internationalen Akademieverbünden.

1652, fast ein Jahrzehnt vor der Gründung der Royal Society in London, legten vier Ärzte in der Freien Reichsstadt Schweinfurt den Grundstein für die Gründung der „Academia Naturae Curiosorum“. Ihren Namen erhielt die Naturforscher-Akademie, als Kaiser Leopold I. sie 1687 zur Reichsakademie erhob. Die Leopoldina hat ihren Sitz seit 1878 in Halle. Neue Mitglieder werden von einem Gremium gewählt. Mitglied kann nur werden, wer sich mit herausragenden wissenschaftlichen Leistungen empfohlen hat. So berühmte Forscher wie Albert Einstein, Charles Darwin, Max Planck und Niels Bohr waren laut Akademie auch Mitglieder der Leopoldina.

dpa

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