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Letzter Hauptschacht des Uranbergbaus ist dicht

Letzter Hauptschacht des Uranbergbaus ist dicht

Fast genau 55 Jahre nach Beginn der Teufung am 1. April 1956 ist bei Hartenstein im Erzgebirge der letzte große Schacht des Uranbergbaus in der Region wieder verschlossen worden.

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Bei Ronneburg (Thüringen) wurde bis 1990 Uranerz abgebaut. (Archivfoto aus dem Schacht 367)

Quelle: dpa

Hartenstein. Mit einem 30 Meter langen Betonpfropfen wurde die Öffnung des Schachtes 371 Schlema-Alberoda verplombt, teilte die Wismut am Donnerstag in Chemnitz mit. Der Schacht war mit etwa 1000 Metern der tiefste Europas. Um ihn zu verwahren,  wurden etwa 950 Kubikmeter Spezialbeton gebraucht, der zeitweise von zehn Lastern gleichzeitig angeliefert wurde. Zur Vorbereitung war Anfang des Jahres in der entsprechenden Tiefe eine Betonplatte eingezogen worden.

Die Sanierung des ehemaligen Uranbergbaus in Sachsen und Thüringen wird nach Einschätzung des Unternehmens bis 2020 in Hauptsache erledigt sein. Dem folgen dann weitere längerfristige Arbeiten wie die Überwachung und Kontrollen der sanierten Bereiche von unbegrenzter Dauer. In diesem Jahr hat die Wismut rund 139 Millionen Euro für die Sanierung zur Verfügung. Bis Ende 2010 waren von den 6,4 Milliarden Euro Gesamtetat 5,4 Milliarden Euro ausgegeben.

dpa

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