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Lokführerstreik bei Vogtlandbahn geht weiter - Arbeitskampf dauert schon vier Monate

Lokführerstreik bei Vogtlandbahn geht weiter - Arbeitskampf dauert schon vier Monate

Reisende müssen sich bei der Vogtlandbahn wegen des Lokführerstreiks weiterhin auf Verspätungen und Zugausfälle einstellen. Auch am Montag setzte die Lokführergewerkschaft GDL ihren Ausstand fort.

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Quelle: dpa

Berlin/Neumark. Sie will erzwingen, dass die Vogtlandbahn dem bundeseinheitlichen Rahmentarifvertrag beitritt. Wann der am vergangenen Freitag erneut begonnene Streik beendet wird, ist offen. „Da ist keine Annäherung in Sicht“, sagte GDL-Bezirksvorsitzender Frank Nachtigall der Nachrichtenagentur dpa.

Der Geschäftsleiter der Vogtlandbahn, Hartmut Schnorr, sprach von einer völlig verfahrenen Situation und warf der GDL eine fehlende Verhandlungsbereitschaft vor. „Diese fordert uns immer nur zu einer Unterschrift unter dem Bundesrahmentarifvertrag auf.“ Der sei aber nicht akzeptabel. Als Reaktion auf den Ausstand sperre das Unternehmen die streikenden Mitarbeiter aus. Davon betroffen seien 68 der insgesamt 167 Lokführer.

Einschränkungen und auch Zugausfälle gibt es nach Angaben der Vogtlandbahn auf den Strecken Zwickau-Kraslice, Hof-Regensburg, Gera-Weischlitz sowie Hof-Falkenstein. Dort wird teils Ersatzverkehr angeboten. Von Zwickau ins tschechische Cheb (Eger) verkehren die Züge zwischen Zwickau und Adorf nur im Zwei-Stunden-Takt.

Der Arbeitskampf dauert nun schon vier Monate, wobei die Streiks der Lokführer immer wieder ausgesetzt werden. Der stellvertretende GDL-Bundesvorsitzende Norbert Quitter kündigte am Sonntag härtere Bandagen an, „sonst kommen wir auf keinen grünen Zweig“. Die Deutsche Bahn ist von den Streiks nicht betroffen. Bestreikt wird derzeit auch die Odeg in Berlin und Brandenburg. Beim Harz-Elbe-Express in Sachsen-Anhalt wurde der Arbeitskampf am Montag erst einmal beendet. 

dpa

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