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Lokführerstreik geht weiter: Trotz Zugausfällen - S-Bahn zwischen Leipzig und Halle fährt

Lokführerstreik geht weiter: Trotz Zugausfällen - S-Bahn zwischen Leipzig und Halle fährt

Wegen des Streiks der Lokführer-Gewerkschaft GDL müssen sich Reisende in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen auch am Freitag auf erhebliche Einschränkung im Bahnverkehr einstellen.

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Ein Reisender wartet vergeblich auf einen Zug am Leipziger Hauptbahnhof.

Quelle: dpa

Leipzig. Im Regionalverkehr fielen 80 bis 85 Prozent der Züge aus, sagte eine Bahnsprecherin. Am Montag (4 Uhr) soll der Streik nach Angaben der GDL enden.

Ein Versuch der Deutschen Bahn, den Streik per einstweilige Verfügung zu stoppen, war am Donnerstag gescheitert. Einen entsprechenden Antrag lehnte das Frankfurter Arbeitsgericht ab. Die Bahn kündigte an, in Berufung gehen zu wollen. Das Unternehmen hat unterdessen auf ihrer Info-Seite zu Ersatzfahrplan, 12-Stunden-Live-Auskunft, Hotline und Erstattungsformular auch eine Übersicht zu den fahrenden Linien und dem Takt der IC- und ICE-Züge bereit gestellt.

Die Bahn teilte am Donnerstag außerdem mit, dass sie „in allen Regionen ein Grundgerüst an Zugleistungen und Busleistungen“ gebaut habe. Zum Beispiel fahre die S-Bahn zwischen Halle und Leipzig, und auch der Flughafen Leipzig/Halle werde stündlich von Bussen angesteuert.

Unterdessen hat der Vorsitzende des Hotel- und Gaststättenverbands Dehoga in Dresden, Marco Benson, den Streik scharf verurteilt. Natürlich habe der Arbeitskampf Auswirkungen auch auf das Gastgewerbe, sagte Benson. Wie andere vom Tourismus lebende Städte werde auch Dresden von vielen Besuchern mit der Bahn erreicht. „Das fällt jetzt weg. Und das heißt, es gibt Stornierungen.“

Auch wenn sich das noch nicht in Zahlen ausdrücken lasse, sei das Vorgehen der GdL „einfach destruktiv“. „Es ist extrem asozial, weil es werden vor allem Leute getroffen, die gar nichts damit zu tun haben.“

  // Beitrag von LVZ-Online.

dpa

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