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MDR rechnet vorläufig mit höheren Einnahmen aus dem Rundfunkbeitrag

MDR rechnet vorläufig mit höheren Einnahmen aus dem Rundfunkbeitrag

Der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) rechnet 2014 mit höheren Einnahmen aus dem neuen Rundfunkbeitrag. Die Erträge werden bei voraussichtlich 570,6 Millionen Euro liegen - und damit um 2,4 Millionen über Planansatz des Vorjahres.

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MDR-Intendantin Karola Wille. (Archivfoto)

Quelle: dpa

Leipzig. Intendantin Karola Wille stellte diese Zahlen am Montag dem MDR-Rundfunkrat vor. Wille habe dabei betont, dass die Zahlen noch nicht belastbar seien, teilte der Rundfunkrat mit. „Gewissheit über die tatsächlichen Beitragseinnahmen werde es deshalb tatsächlich erst nach der Abrechnung des Jahres 2014 geben können.“

Insgesamt stelle sich der MDR auf ein Haushaltsdefizit von 29,1 Millionen Euro ein, das aber aus Rücklagen gedeckt werden könne. Den voraussichtlich steigenden Beitragseinnahmen stünden höhere Ausgaben für Großereignisse wie Olympia in Sotschi und die Fußball-WM in Brasilien gegenüber. Der MDR-Rundfunkrat genehmigte den Wirtschaftsplan.

Wille habe dem Rundfunkrat in seiner Sitzung zudem einen Entwicklungsplan bis 2017 vorgestellt, hieß es. Demnach solle eine multimediale, standortübergreifende Programmarbeit zunehmend Standard bei dem Drei-Länder-Sender werden. Die MDR-Spitze gehe davon aus, dass die Bedeutung des Internets als Vertriebsweg steigen werde und soziale Medien für den Kontakt zum Publikum immer wichtiger würden.

Nach den verschiedenen Affären der Vergangenheit legte der MDR zudem erstmals einen Produzentenbericht vor. Er gebe einen Überblick über die Auftragsproduktionen und Koproduktionen 2012 beim MDR-Fernsehen und beim Kinderkanal KiKA. Der Bericht solle künftig jährlich vorgelegt werden und so für mehr Transparenz sorgen.

dpa

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