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Manipulation von Geldautomaten ist in Sachsen weiter auf dem Vormarsch

Manipulation von Geldautomaten ist in Sachsen weiter auf dem Vormarsch

Die Manipulation von Geldautomaten zum Ausspähen von Kartendaten ist in Sachsen weiter auf dem Vormarsch. Die Polizei registrierte im vergangenen Jahr 53 Fälle, wie das Landeskriminalamt (LKA) auf dpa-Anfrage in Dresden mitteilte.

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53 Fälle von manipulierten Geldautomaten wurden im vergangenen Jahr in Sachsen registriert.

Quelle: dpa

Dresden. 2008 waren 20 Manipulationen aufgeflogen. Zugleich stieg aber auch die Aufklärungsquote. Im Vorjahr wurden 20 Tatverdächtige ermittelt, 2008 waren es acht. Der mit Kartendubletten verursachte Schaden sank hingegen von mehr als 740 000 Euro auf etwa 530 000 Euro. Die Kunden seien zunehmend wachsam, hieß es. Viele von Kriminellen vorgenommene Änderungen würden entdeckt, bevor Menschen in die Falle gingen.

Im vergangenen Jahr hatten aufmerksame Bankkunden 31 Manipulationen entdeckt. Im Jahr zuvor war das nur zwölf Mal der Fall. Mit Flyern und Plakaten versuchen Polizei und Kreditinstitute nun vorzubeugen. So wurden etwa mit Hilfe der Ostsächsischen Sparkasse Dresden im vergangenen Dezember rund 20 000 Flyer verteilt. In denen wurden manipulierte Geldautomaten beschrieben und die Veränderungen mit Fotos gezeigt. Ferner hätten die Geldinstitute zumeist ihren elektronischen Einlass mit Geldkarte deaktiviert, um das Ausspionieren der PIN-Nummer am Türöffner unmöglich zu machen.

Im laufenden Jahr wurden laut Landeskriminalamt bisher acht Geldautomaten manipuliert. Das sogenannte Skimming von Geldkartendaten war in Sachsen erstmals 2005 registriert worden.

Weiter rückläufig ist hingegen der Diebstahl von Geld- oder Kreditkarten. 2009 wurde 6479 dieser Fälle erfasst, das waren 201 oder drei Prozent weniger als 2008. Die Zahl der ermittelten Tatverdächtigen sank von 786 auf 718. 2005 wurden noch 7662 Fälle und mit mehr als 1000 Tatverdächtigen ermittelt.

dpa

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