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„Manufaktur der Träume“ ab 29. Oktober geöffnet

„Manufaktur der Träume“ ab 29. Oktober geöffnet

Eine umfangreiche Privatsammlung erzgebirgischer Volkskunst ist ab dem 29. Oktober dauerhaft in Annaberg-Buchholz zu sehen. Eröffnet wird an diesem Tag die in den vergangenen zwei Jahren errichtete „Manufaktur der Träume“, kündigte die Stadtverwaltung am Mittwoch an.

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In der Seiffener Manufaktur von Klaus Kolbe entsteht ein mechanischer Schwibbogen, der mit viel Liebe zum Detail den Weihnachtsmarkt von Pobershau zeigt, aufgenommen am 20.11.2008.

Quelle: dpa

Annaberg-Buchholz. Der Neubau beherbergt die von der Kunstmäzenin Erika Pohl-Ströher vor vier Jahren an die Gemeinde übertragene Sammlung.

Im Gegenzug hatte die Stadt zugesagt, die Exponate in einem angemessenen Rahmen auszustellen. Die Sammlung war von der Erbin des Kosmetikkonzerns Wella im Andenken an ihre aus dem Erzgebirge stammende Großmutter angelegt worden und vereint etwa 1000 Objekte. Einen Schwerpunkt bildet dabei Weihnachtsbrauchtum aus dem 19. und 20. Jahrhundert, darunter Pyramiden, Lichterfiguren, Krippen, Räuchermänner und Nussknacker.

Die Ausstellung setzt den Angaben zufolge auf eine moderne Konzeption: Die Besucher erwarten auf einer 1100 Quadratmeter großen Ausstellungsfläche auch interaktive Installationen, Miniaturlandschaften und Bergparaden. Die Manufaktur ist Bestandteil des Museumsviertels. Bau und Ausstellung kosteten den Angaben zufolge insgesamt 7,5 Millionen Euro, Fördermittel kamen von Bund, Land und EU.

Oberbürgermeisterin Barbara Klepsch (CDU) nannte Pohl-Ströhers Sammlung am Mittwoch eine „wunderbare Gabe an ihre alte Heimat“. Ein Vorfahre der Familie gehörte den Angaben zufolge zu den Mitbegründern der Bergbaustadt Johanngeorgenstadt. Die Mäzenin, die in der französischen Schweiz lebt, ist bereits Leihgeberin der Mineralienausstellung „terra mineralia“ in Freiberg.

dpa

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