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Martinsgänse dieses Jahr teurer - Start für Schlachtsaison in Wermsdorf bei Leipzig

Martinsgänse dieses Jahr teurer - Start für Schlachtsaison in Wermsdorf bei Leipzig

Mit dem Martinstag (11. November) beginnt traditionell die Schlachtsaison für Gänse. In der nur rund zwei Monate dauernden Zeit bis Weihnachten essen die Deutschen pro Jahr 25.000 Tonnen Gänsefleisch, sagte der Chef der Gänsezucht Wermsdorf, Lorenz Eskildsen.

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Martinsgans: Am Freitag (11. November) ist Auftakt für die Zeit der Gänsebraten.

Quelle: dpa

Wermsdorf. Der Marktinformationsdienst Eier und Geflügel rechnet mit einem Preisanstieg.

„Das sind etwa 6 Millionen Gänse und 400 Gramm pro Verbraucher. Das würde etwa einer Keule entsprechen“, sagt der Gänsezüchter. Auf seiner Anlage in Wermsdorf bei Leipzig hält er 10.000 Mastgänse. Dazu kommen 6000 Zuchtgänse und 250.000 Küken, die in alle Welt exportiert werden. Zusammen mit zwei weiteren Zuchtbetrieben kommt Eskildsen auf 250 000 Weihnachtsgänse. Nach den Angaben des sächsischen Agrarministeriums gibt es im Freistaat etwa 300 Agrarbetriebe, die 90.000 bis 100.000 Gänse versorgten.

Der Martinstag war einst der Termin, zu dem in der Zeit des Lehenswesens das Pachtjahr zu Ende ging. „Bezahlt wurde häufig auch in Naturalien“, sagte Eskildsen. So könne der Brauch des Martinsgans-Essens entstanden sein. Andere Überlieferungen stellten den Heiligen Martin in den Mittelpunkt.

Egal ob Martinsgans oder der weihnachtliche Festbraten - nur etwa 13 Prozent der Gänse kommen laut Eskildsen aus heimischer Produktion. Der Löwenanteil sind Importe aus Polen und Ungarn. Die Verbraucher müssen für dieses Jahr mit höheren Preisen rechnen. Nach den Berechnungen des Marktinformationsdienstes werden sich die Verbraucherpreise für frische Gänse im Einzelhandel zwischen 9,90 Euro und 13,70 pro Kilogramm Euro bewegen. Das wäre etwa 1 Euro mehr als im vorigen Jahr. Grund sind unter anderem gestiegene Futterkosten. Auch bei den deutlich günstigeren gefrorenen Gänsen wird sich der Kilo-Preis voraussichtlich von 3,60 Euro auf knapp 4,60 Euro erhöhen.

dpa

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