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Mehrheit der Sachsen für die Aufnahme von Flüchtlingen

Repräsentative Umfrage Mehrheit der Sachsen für die Aufnahme von Flüchtlingen

Menschen in Not sollen in Sachsen Zuflucht finden. Dafür spricht sich laut einer Emnid-Umfrage im Auftrag der Staatskanzlei die große Mehrheit der Sachsen aus.

Flüchtlinge beziehen eine Unterkunft in Sachsen (Archivbild).

Quelle: Andreas Döring

Dresden. Dresden. Flüchtlinge, die Schutz vor Krieg und Verfolgung suchen, sollen im Freistaat Zuflucht finden. Das befürwortet laut einer repräsentativen Umfrage die große Mehrheit der Sachsen, teilte die Sächsische Staatskanzlei am Dienstag mit. In ihrem Auftrag hat das Institut TNS Emnid eine entsprechende Umfage erstellt.

Als Grund für eine Aufnahme akzeptieren neun von zehn Befragten die Flucht vor Krieg und Bürgerkrieg. Dreiviertel der Befragten finden es außerdem richtig, Flüchtlinge aufzunehmen, die aus politischen, religiösen oder ethnischen Gründen verfolgt werden. „Allein wirtschaftliche Gründe werden indes von einer Mehrheit nicht akzeptiert“, so die Staatskanzlei.

Eine Mehrheit der Sachsen ist der Ansicht, dass Zuwanderung das Leben interessanter macht. Außerdem wirke Zuwanderung der Überalterung und dem Fachkräftemangel in verschiedenen Wirtschaftsbereichen entgegen. Laut Umfrage sehen aber gleichzeitig Dreiviertel der Befragten zusätzliche Belastungen für den Sozialstaat. Die Sachsen haben außerdem Furcht vor Konflikten zwischen Einheimischen und Zuwanderern.

Das bestätigte auch Fritz Jaeckel, Chef der Sächsischen Staatskanzlei: „Sachsen wird in Zukunft auf die Zuwanderung von qualifizierten Fachkräften angewiesen sein. Deshalb müssen wir die Sorgen der Menschen aufgreifen, Vorbehalten begegnen und für Weltoffenheit werben.“

Vom 21. Mai bis zum 18. Juni 2015 hat das Institut TNS Emnid 1.027 repräsentativ ausgewählte Bürgerinnen und Bürger in Sachsen persönlich befragt.

lyn

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Sächsische Staatskanzlei Dresden 51.0571 13.748286
Sächsische Staatskanzlei Dresden
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