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Millionenschäden durch Unwetter über Mitteldeutschland - Kunden wieder am Stromnetz

Millionenschäden durch Unwetter über Mitteldeutschland - Kunden wieder am Stromnetz

Leipzig/Chemnitz. Das schwere Unwetter mit Gewittern und Regen hat im Südosten Millionenschäden angerichtet. Blitzeinschläge lösten Brände aus, Bäume blockierten Straßen.

Allein der Stromversorger Envia in Chemnitz bezifferte den Schaden an seinem Netz auf eine Million Euro. Bei rund 50 000 Kunden des Unternehmens in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg war am Mittwochabend der Strom ausgefallen. Masten und Leitungen waren beschädigt worden. Am Donnerstag gab Sprecher Stefan Buscher Entwarnung: Fast alle Kunden seien wieder am Netz, die letzten Ausfälle sollten im Laufe des Tages behoben werden.

Wegen des Stromausfalls funktionierten im Landkreis Leipzig zahlreiche Sirenen nicht mehr. Die Feuerwehren mussten auf anderem Wege informiert werden. Wie der Landkreis am Donnerstag mitteilte, gingen am Abend derart viele Anrufe ein, dass die Notrufzentrale kurzfristig personell verstärkt werden musste. Der Sturm entwurzelte Bäume und verdrehte Ampelanlagen. In Wurzen geriet nach einem Blitzeinschlag ein Keller in Brand. Im nordsächsischen Oschatz löste ein Blitz einen Schwelbrand eines Dachstuhles aus. Verletzt worden sei niemand, teilte die Polizeidirektion Westsachsen mit.

Bei der Bahn wirbelte der Sturm den Verkehr völlig durcheinander. Reisende mussten am Mittwochabend in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen Zugausfälle und Verspätungen in Kauf nehmen. Umgestürzte Bäume und herabfallende Äste beschädigten zahlreiche Oberleitungen und blockierten Schienen. Betroffen waren unter anderem die Strecken zwischen Riesa und Leipzig, Berlin und Dresden sowie der Bereich um Falkenburg. Reisende mussten laut Bahn auch am Donnerstagmorgen noch mit Verspätungen und Behinderungen leben. Tagsüber normalisierte sich die Lage.

Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes steht in den kommenden Tagen ruhigeres Wetter bevor. Anfang nächster Woche soll es hochsommerlich warm werden. Erst zur Wochenmitte werde von Westen her eine neue Gewitterfront für Unruhe sorgen.

dpa

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