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Ministerium: Autozulieferer AKT in Gardelegen ist gerettet

Ministerium: Autozulieferer AKT in Gardelegen ist gerettet

Der insolvente Autozulieferer AKT in Gardelegen ist gerettet. Das Unternehmen mit rund 1000 Mitarbeitern habe einen neuen Eigentümer gefunden, teilte das Wirtschaftsministerium am Montag in Magdeburg mit.

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Der insolvente Autozulieferer AKT in Gardelegen ist nach Angaben des Wirtschaftsministeriums gerettet.

Quelle: dpa

Magdeburg/Gardelegen. Laut „Magdeburger Volksstimme“ hat das polnische Unternehmen Boryszew den Autozulieferer übernommen. Nach Informationen der Leipziger Volkszeitung zahlt Boryszew 6,7 Millionen Euro für AKT. Kein Teil des Geschäfts sei aber die sächsische AKT-Tochter Wedo Formenbau und Kunststoffverarbeitung aus Doberschau (Landkreis Bautzen) mit 150 Beschäftigten.

Die Altmärker Kunststoff-Technik GmbH (AKT) ist der größte private Arbeitgeber in der Altmark. Das Unternehmen stellt Spritzgussteile aus Kunststoff unter anderem für Autoinnenräume her. Zu den Kunden zählen unter anderem Volkswagen und General Motors. Der Jahresumsatz lag zuletzt bei 170 Millionen Euro, der Verlust lag nach früheren Angaben zeitweise bei bis zu einer Million Euro im Monat.

Anfang Januar hatte das Unternehmen Insolvenzantrag gestellt. Hintergrund waren Zahlungsengpässe unter anderem aufgrund von älteren Verträgen, die noch teuer abzuarbeiten waren. Bereits damals war beteuert worden, dass Entlassungen kein Thema und die Auftragsbücher voll seien.

AKT wurde 1991 gegründet und hatte zunächst weniger als 100 Beschäftigte, die in mehreren Schichten arbeiteten. Bis zum Jahr 2002 stieg die Zahl der Mitarbeiter auf rund 1000 an. Zwei Jahre später wurde das Unternehmen nach eigenen Angaben als „Investor des Jahres“ vom Wirtschaftsministerium Sachsen-Anhalts ausgezeichnet.

Einzelheiten der Übernahme wollen das Wirtschaftsministerium und der neue Investor an diesem Dienstag auf einer Pressekonferenz in Gardelegen vorstellen. Laut Zeitung zahlte der Investor einen hohen einstelligen Millionenbetrag für die Übernahme von AKT in Gardelegen und dessen Tochter in Tschechien mit 200 Beschäftigten.

dpa

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