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Mördersuche in Machern: Tatort-Duo des MDR ermittelt im Schlosspark

Mördersuche in Machern: Tatort-Duo des MDR ermittelt im Schlosspark

Blutüberströmt liegt das junge Paar am Teich. Ihre Hochzeitsnacht haben Annika und Peter nicht überlebt. Brutal erschlagen werden sie am Morgen danach am Seeufer gefunden.

Machern. Als romantische Kulisse für das schreckliche Verbrechen dient der Macherner Schlosspark. Noch bis zum Freitag wird hier für den neuen MDR-Tatort „Todesbilder“ gedreht.

„Der Ort ist zum Sterben eigentlich viel zu schön“, plaudert Jan Kruse, der den Streifen für die ARD produziert, zwischen zwei Aufnahmen. Wie die Location Scouts auf Machern kamen?

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Machern. Blutüberströmt liegt das junge Paar am Teich. Ihre Hochzeitsnacht haben Annika und Peter nicht überlebt. Brutal erschlagen werden sie am Morgen danach am Seeufer gefunden. Als romantische Kulisse für das schreckliche Verbrechen dient der Macherner Schlosspark. Noch bis zum Freitag wird hier für den neuen MDR-Tatort „Todesbilder“ gedreht.

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 „Wir haben den idyllischsten Ort zum Heiraten gesucht, den es in und um Leipzig gibt. Zwangsläufig sind wir dabei auf dieses wunderschöne Schloss gestoßen.“ Da jede Menge echte Brautpaare Machern heimsuchen, sei es gar nicht so einfach gewesen, einen Termin zu finden. Gleich mit 60 Komparsen rückte die Crew gestern an. Mittenmang die Hauptdarsteller: Simone Thomalla als Hauptkommissarin Eva Saalfeld und Martin Wuttke, gewohnt wortkarg als ihr Kollege Andreas Keppler.

Weiß-rote Absperrbänder flatterten im Wind, um neugierige Spaziergänger fern zu halten. „Wir hängen schon etwas im Drehplan“, gestand Kruse, der die Darsteller nach einem anstrengenden Vormittag allerdings erst mal zum Mittagessen entließ. Gedreht wurde am Mittwoch das grausige Ende der Hochzeitsfeier. Die Leichen des jungen Paares werden am Morgen nach der rauschenden Nacht von der Oma und der Mutter der Braut, gespielt von Gudrun Ritter und  Cornelia Köndgen, entdeckt. „Vermutet wird der Täter unter den Hochzeitsgästen“, verrät Redakteur Sven Döbler schon etwas über die Story.

Das Wetter spielte am ersten Drehtag mit. Dennoch hat die Idylle auch ihre Tücken, wie die Filmleute gestehen. „Die Frösche quaken extrem laut. Wir hoffen, dass sie noch etwas leiser werden. Denn was unsere Ohren normalerweise wegfiltern, kann bei der Tonbearbeitung im Studio zum Problem werden.“

Am Donnerstag heißt es dann für alle Komparsen erneut in die Maske. „Im Schloss drehen wir dann die Hochzeitsfeier“, berichtet Sven Döbler, der dem neuen Tatort insgesamt drei Leichen gönnt. Unterm Strich kommen aus drei Drehtagen in Machern etwa zehn Minuten Film heraus. „Das ist relativ viel“, meint der MDR-Redakteur. Pro Drehtag könne auch schon mal nur eine Minute Endmaterial der Lohn für unendlich langes Warten und ungezählte Wiederholungen sein. Wer‘s war? Die Auflösung liefert das Erste Anfang 2012, wenn der Tatort „Todesbilder“ ausgestrahlt wird.     

Simone Prenzel

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