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Mutmaßlicher Freital-Rädelsführer redet über Rechtsextremismus

Prozess in Dresden Mutmaßlicher Freital-Rädelsführer redet über Rechtsextremismus

Im Terrorprozess gegen die „Gruppe Freital“ hat der mutmaßliche Rädelsführer Patrick F. über die rechtsextreme Gesinnung der Mitglieder ausgesagt. Der 26-Jährige räumte vor dem Oberlandesgericht Dresden auch für sich selbst extreme Bestrebungen ein.

Ein Angeklagter der „Gruppe Freital“ wird in den Verhandlungssaal geführt (Foto vom 25. April 2017).

Quelle: dpa

Dresden - . Im Terrorprozess gegen die „Gruppe Freital“ hat der mutmaßliche Rädelsführer Patrick F. über die rechtsextreme Gesinnung der Mitglieder ausgesagt. Dabei räumte der 26-Jährige am Dienstag vor dem Oberlandesgericht Dresden auch für sich selbst extreme Bestrebungen ein. „Das Rechtsradikale lässt sich ja aufgrund der Straftaten nicht leugnen. Aber das Nationalsozialistische mit Hakenkreuzen und so, da halte ich Abstand“, sagte F. Bei anderen Gruppenmitgliedern wie Philipp W. sei das anders gewesen. „Das ging schon in die nationalsozialistische Richtung.“

„Das war die Wut“

Bei Anschlägen auf Flüchtlinge und politische Gegner habe die Gesinnung auch eine Rolle gespielt. „Das war die Wut, die jeder in sich hatte, die Asylpolitik, und dann kam da halt rechtes Gedankengut dazu.“ Den als zweiten Rädelsführer angeklagten Timo S. könne man als „Antreiber“ der Gruppe bezeichnen, sagte F. „Er hatte durchaus schon die Wirkung, eine Masse zu mobilisieren.“

F. hatte bereits in der vergangenen Woche seine Beteiligung an allen fünf von der Bundesanwaltschaft angeklagten Anschlägen eingeräumt. Sie wirft den sieben Männern und einer Frau im Alter zwischen 19 und 39 Jahren neben der Bildung einer terroristischen Vereinigung unter anderem auch versuchten Mord, gefährliche Körperverletzung und die Herbeiführung von Sprengstoffexplosionen vor.

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