Volltextsuche über das Angebot:

14 ° / 10 ° wolkig

Navigation:
Google+ Instagram YouTube
NSU-Mitglied Beate Zschäpe bleibt in Untersuchungshaft - "dringender Tatverdacht"

NSU-Mitglied Beate Zschäpe bleibt in Untersuchungshaft - "dringender Tatverdacht"

Die mutmaßliche Neonazi-Terroristin Beate Zschäpe bleibt in Untersuchungshaft. Diese Entscheidung der Haftprüfung teilte der 3. Strafsenat des Bundesgerichtshofs (BGH) am Donnerstag in Karlsruhe mit.

Voriger Artikel
Alarmierende Statistik des Bundes: Jeder fünfte Sachse ist von Armut bedroht
Nächster Artikel
Sachsen-Anhalts Verfassungsschutz-Chef Limburg nach NSU-Aktenpanne zurückgetreten

NSU-Mitglied Beate Zschäpe bleibt in Untersuchungshaft

Quelle: dpa

Karlsruhe. Gegen die 37-Jährige besteht der dringende Verdacht der Mitgliedschaft in der terroristischen Vereinigung „Nationalsozialistischer Untergrund“ (NSU), die für zehn Morde verantwortlich sein soll. Zschäpe sitzt seit dem 8. November vergangenen Jahres in Untersuchungshaft.

Die Fortdauer der Haft sei gerechtfertigt, da wegen der Mitwirkung Zschäpes an der Zwickauer Terrorzelle und der Brandstiftung in einer Wohnung zur Beseitigung von Beweisen weiterhin dringender Tatverdacht bestehe, begründete der BGH seine Entscheidung. Dies sage aber nichts darüber aus, ob Zschäpe auch als Mittäterin angeklagt werde, erklärte die Bundesanwaltschaft.

Die Ermittler gehen bislang davon aus, dass sie bei den Morden an neun Menschen ausländischer Herkunft, dem Mordanschlag auf zwei Polizisten in Heilbronn sowie zwei Sprengstoffanschlägen in Köln beteiligt war. Hauptbeschuldigte sind Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos, die sich selbst getötet haben.

Eine Beteiligung sei aber nicht mit Mittäterschaft zu verwechseln, sagte ein Sprecher der Bundesanwaltschaft. „Vielmehr fallen darunter auch die Teilnahmeformen der Anstiftung und Beihilfe.“ Eine abschließende Bewertung werde die Anwaltschaft erst in der Klageschrift vornehmen.

Der Bundesgerichtshof geht davon aus, dass innerhalb der kommenden drei Monate die öffentliche Klage erhoben wird. Die Bundesanwaltschaft hatte dem BGH Mitte August etwa 680 Aktenordner mit Ermittlungsergebnissen übergeben.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus News
  • Leipzig Wiederentdeckt
    Leipzig Wiederentdeckt

    Die 13 Filme schildern eine einzigartige Zeitreise durchs 20. Jahrhundert der Stadt Leipzig – von den Anfängen des Films bis zur Wendezeit. Mit bis... mehr

  • Leipzig-Album
    Leipzig-Album

    Welche Ereignisse sind den Bürgern der Messestadt besonders in Erinnerung geblieben, welche Orte oder Gebäude sind verschwunden oder haben sich gew... mehr

  • E-Paper
    E-Paper

    Mit unserem E-Paper-Abo können Sie die LVZ in digitaler Form täglich im Original-Layout im Web oder auf Ihrem Tablet lesen. mehr

  • Magicpaper
    Magicpaper

    Wenn Sie an Beiträgen in der gedruckten LVZ das Handy-Symbol entdecken, stehen ab sofort mithilfe der Magicpaper App zusätzliche digitale Inhalte f... mehr

  • Digital Abo

    "LVZ Digital Abo" heißt das Online-Premiumangebot der Leipziger Volkszeitung, das Sie überall auf der Welt und rund um die Uhr nutzen kön... mehr

  • Lachmesse Leipzig 2017

    Vom 15. bis 20. Oktober 2017 werden in Leipzig wieder massiv die Lachmuskeln gereizt. Über 180 Künstler kommen zur Lachmesse. mehr

  • Touristik & Caravaning
    Themen, Tickets, Öffnungszeiten: Die wichtigsten Infos zur Messe Touristik & Caravaning (TC) 2017 im Special auf LVZ.de

    Urlaubsstimmung im Novembergrau: Alle Infos und News zur Reisemesse Touristik & Caravaning (TC) 2017 in unserem Special. mehr

  • Lichtfest Leipzig 2017

    Alljährlich am 9. Oktober erinnert das Lichtfest Leipzig auf dem Augustusplatz an die Ereignisse im Herbst 1989. Hier gibt es alle Infos. mehr

  • Schau! Das Leipziger Museumsportal
    Schau! Das Leipziger Museumsportal

    Alle Informationen zu den Museen in Leipzig, ihren Ausstellungen und Events auf einen Blick im Special der LVZ. mehr