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Nach Lokführerstreik: Züge fahren noch nicht wieder pünktlich

Nach Lokführerstreik: Züge fahren noch nicht wieder pünktlich

Nach dem 47-stündigen Lokführerstreik bei den Bahnkonkurrenten können die Fahrgäste in Sachsen noch nicht aufatmen. Das ganze Wochenende lang ist noch mit Beeinträchtigungen zu rechnen.

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Quelle: dpa

Leipzig. Bei der Mitteldeutschen Regiobahn (MRB) beispielsweise fahren erst am Montag alle Züge wieder planmäßig, wie das Unternehmen am Samstag mitteilte.

Der „Leipziger Volkszeitung“ (Samstag) zufolge hat die MRB-Geschäftsführung ihren Mitarbeitern eine Lohnerhöhung angeboten, um den Tarifkonflikt zu beenden. Für nächste Woche kündigte die Lokführergewerkschaft GDL eine bundesweite Streikpause an.   

Die Gewerkschaft hatte von Donnerstag 3 Uhr an ihre Mitglieder bei den Bahnkonkurrenten zu einem Streik aufgerufen, der am Samstag um 2 Uhr beendet wurde.   

Auf mehreren Strecken in Sachsen fallen noch das ganze Wochenende üner Züge aus, teilte die Mitteldeutsche Regiobahn mit. Die Verbindung Leipzig - Flughafen Leipzig/Halle werde gar nicht bedient. Auf den Strecken Leipzig - Borna - Geithain und Leipzig - Eilenburg - Torgau fahren abwechselnd Züge und Ersatz-Busse.   

Die Lokführergewerkschaft woll den Arbeitgebern in der kommenden Woche Zeit geben, sich zu sortieren, sagte GDL-Chef Claus Weselsky am Samstag der Nachrichtenagentur dpa. „Bei weiteren Streiks wird der Schaden für die Unternehmen noch größer, insofern brauchen die Zeit, um sich sortieren, die werden wir ihnen geben.“   

MRB-Geschäftsführer Dirk Bartels stellt übertarifliche monatliche Einkommensverbesserungen von rund 270 Euro für Triebfahrzeugführer und rund 340 Euro für Kundenbetreuer in Aussicht. Mit dem Angebot würde sich bei der Veolia-Tochter das monatliche Einkommen von Lokführern um zwölf Prozent auf 2500 bis 2600 Euro und das von Kundenbetreuern um 20 Prozent auf 1800 bis 1900 Euro erhöhen.

dpa

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