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Nach Unwetter in Sachsen-Anhalt: Keine direkten Zuschüsse für Betroffene

Nach Unwetter in Sachsen-Anhalt: Keine direkten Zuschüsse für Betroffene

Das jüngste verheerende Unwetter in Sachsen-Anhalt hat mit Ausnahme des Jahrhunderthochwassers 2002 die höchsten Schäden seit 1990 angerichtet. Damit rechnete Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) am Freitag nach einem Treffen des vom Land einberufenen Krisenstabes in Halle.

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Nach dem schweren Unwetter in Sachsen-Anhalt wird es nach Angaben des Ministerpräsidenten Haseloff wohl keine direkten Zuschüsse für Betroffene geben.

Quelle: dpa

Halle. Die exakte Schadenshöhe sei noch nicht ermittelt. „Direkte Zuschüsse für die Betroffenen wird es nach Lage der Dinge nicht geben“, sagte Haseloff. Das sei ein Versicherungsthema. Der Trend gehe zu günstigen Krediten in enger Zusammenarbeit mit der Investitionsbank des Landes.

„Personen, die nicht versichert sind, kann man nicht genauso stellen wie Versicherte“, sagte der Leiter des Krisenstabes, Burkhard Fieber. Das Gremium des Landes hatte sich mit 35 Vertretern der Landkreise und Gemeinden getroffen, die besonders betroffen waren.

Das Unwetter hatte am Sonntagabend eine Schneise der Verwüstung angerichtet. Häuser, Ställe, Straßen und Felder vor allem im Salzlandkreis und im Landkreis Mansfeld-Südharz wurden beschädigt oder zerstört. Allein rund um Bernburg (Salzlandkreis) waren laut Stadt 3500 Menschen betroffen.

Über weitere Hilfen des Landes würden die Runde der Staatssekretäre, das Kabinett und der Finanzausschuss des Landtages bis Ende der kommenden Woche beraten, hieß es. „Das Ganze ist beherrschbar, wenn wir so konsequent weiterarbeiten wie wir es seit Sonntag tun“, sagte Haseloff weiter. Alle Menschen seien untergekommen, meist bei Verwandten und Bekannten, es gebe keine Obdachlosen.

In seiner wöchentlichen Videobotschaft lobte Haseloff erneut den Zusammenhalt und die schnelle Hilfe in den vom Unwetter betroffenen Regionen. „Mein Dank gilt allen, die hier schnell und professionell geholfen haben“. Haseloff mahnte zugleich mehr Eigenvorsorge der Hausbesitzer an. Jeder könne und müsse selber Vorsorge treffen. Der Beitrag für eine Wohngebäudeversicherung mit Elementarschadenschutz sei vergleichsweise gering. Daran sollte kein Hausbesitzer sparen.

dpa

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