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Nach Wohnwagenbrand in Großzschachwitz: Identität der Toten weiter unklar

Nach Wohnwagenbrand in Großzschachwitz: Identität der Toten weiter unklar

Die Identität der Frau, die in der Nacht zum Sonntag bei einem Wohnwagenbrand in Großzschachwitz ums Leben kam, ist noch immer unklar. Nach den am Dienstag durchgeführten rechtsmedizinischen Untersuchungen steht fest, dass die Leiche an den Folgen des Brandes verstarb.

Dresden. Ihre Identität wird jetzt anhand eines DNA-Vergleichs ermittelt. Das Ergebnis dieser Auswertung wird für nächste Woche erwartet.

Die Ermittler gehen davon aus, dass der Brand irgendwann nach Mitternacht ausbrach. Gegen 0.55 Uhr trafen die Löschfahrzeuge der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr Niedersedlitz ein. Da stand der auf einem Gartengründstück an der Ecke von Bahnhofsstraße und „An der Aue" abgestellte Wohnwagen bereits in hellen Flammen. Ein 59-jähriger Mann konnte sich mit schweren Verbrennungen aus dem Wagen schleppen. Da war bereits klar, dass ein weiterer Mensch vermisst wird. Ein Rettungswagen brachte den Verletzten in ein Krankenhaus - er schwebt aber nicht in Lebensgefahr, wie die Polizei mitteilte. Als die Feuerwehrleute das Flammenmeer mit zwei Strahlrohren niedergekämpft hatten, machten sie eine grausige Entdeckung: In den völlig ausgebrannten Trümmern des Wohnwagens fanden sie eine Frauenleiche. Dabei handelt es sich mutmaßlich um eine 50-Jährige - möglicherweise die Frau oder Freundin des Mannes. Konkretere Angaben sind erst nach der Vernehmung des schwerverletzten Eigentümers  möglich. Wann diese erfolgen kann, ist momentan unklar. Kripo und Landeskriminalamt wollen jetzt unter anderem klären, ob der Mann und die Frau auf dem Grundstück wohnten oder nur gecampt haben, vor allem aber die Brandursache ermitteln. Bisher gibt es keine Hinweise auf eine vorsätzlicher Brandstiftung oder einen technischen Defekt als Brandursache. Die Ermittler gehen am ehesten von einem Unglücksfall aus. Feuerwehrsprecher Thomas Mende: „Von dem Wohnwagen war kaum etwas übrig, da war nichts zu erkennen."  

Heiko Weckbrodt / ast

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