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Neue Ermittlungen beim Kreuzworträtselmord: Ex-Freundin verstrickt sich in Widersprüche

Neue Ermittlungen beim Kreuzworträtselmord: Ex-Freundin verstrickt sich in Widersprüche

Auch sechs Monate nach der Einleitung neuer Ermittlungen im sogenannten Kreuzworträtselmord ist die Rolle der Ex-Freundin des Täters nicht geklärt. Kerstin Apel hatte ein Buch über die Tat geschrieben - und darin nach Angaben der Staatsanwaltschaft Halle andere Aussagen als vor Gericht gemacht.

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Kerstin Apel ist Autorin des Romans "Der Kreuzworträtselmord – die wahre Geschichte".

Quelle: Sutton Verlag

Halle. Es werde geprüft, ob sie sich der Beihilfe zum Mord oder der Mittäterschaft schuldig gemacht hat.

Bei einer ausführlichen Vernehmung Ende Mai habe sich die Autorin in Widersprüche verstrickt, sagte Klaus Wiechmann, Pressesprecher der Staatsanwaltschaft Halle. Daraus hätten sich neue Ermittlungsansätze ergeben, denen nun nachgegangen werde. In dem Buch „Der Kreuzworträtselmord. Die wahre Geschichte“ verarbeitet die 49-Jährige das damalige Geschehen. Möglich ist laut Wiechmann, dass sie die Geschichte stark ausgeschmückt hat, um sie interessanter zu machen.

Bei einem der spektakulärsten Kriminalfälle der DDR-Geschichte war 1981 der siebenjährigen Lars in Halle-Neustadt ermordet worden. Seine Leiche wurde in einem Koffer aus einem Zug geworfen. Eine Schriftprobe aus einem ausgefüllten Kreuzworträtsel, das auch in dem Koffer lag, führte die Polizei zum damals 18 Jahre alten Täter. Der Mann gestand die Tat und kam ins Gefängnis. Er starb im Januar in Magdeburg, wie Wiechmann sagte. Nun geht es um die Rolle seiner damaligen Freundin.

Nach Angaben des Sutton Verlags in Erfurt sind bisher knapp 10 000 Exemplare des Buches verkauft worden. Lesereisen gibt es nach Angaben der Vertriebsleitung im Moment nicht. Die Autorin habe beschlossen, keine öffentlichen Auftritte mit dem Buch zu absolvieren, solange das Verfahren laufe.

dpa

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