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Pegida will in die Neustadt – vier Gegenveranstaltungen angekündigt

Komplizierter Demo-Montag Pegida will in die Neustadt – vier Gegenveranstaltungen angekündigt

Den Dresdnern steht am Montag ein komplizierter Demo-Abend bevor. Denn erstmals will das islam- und asylfeindliche Pegida-Bündnis direkt in der Neustadt aufmarschieren, eine Veranstaltung zu der auch zahlreiche Neonazis und Hooligans aufrufen.

Quelle: Archiv

Dresden. Den Dresdnern steht am Montag ein komplizierter Demo-Abend bevor. Denn erstmals will das islam- und asylfeindliche Pegida-Bündnis direkt in der Neustadt aufmarschieren, eine Veranstaltung zu der auch zahlreiche Neonazis und Hooligans aufrufen.

Gegen den Pegida-Aufmarsch sind vier Gegenveranstaltungen angezeigt. Wie das Bündnis „Gepida“ am Freitag mitteilte, ist das zum einen eine Kundgebung auf dem Alaunplatz, hinzu kommt eine Demonstration vom Carolaplatz zur Kreuzung Antonstraße/Leipziger Straße, wo eine weitere Kundgebung angezeigt wurde. Zudem gibt es eine weitere Demonstration ab Alaunplatz. Alle diese Veranstaltungen sollen um 18 Uhr beginnen, die Veranstalter haben pro Veranstaltung 300 bis 400 Teilnehmer avisiert.

Die Stadtverwaltung bestätigte alle vier Versammlungen, nennt aber keine Orte oder Routen.

Pegida war bisher nur am Rand der Neustadt und dort auch nur inoffiziell präsent. Bei den Kundgebungen der Bewegung „Festung Europa“ am Königsufer im Februar und am Goldenen Reiter am vergangenen Montag schwenkten Teilnehmer Pegida-Fahnen oder trugen T-Shirts der Bewegung. Eine von Pegida selbst geplante Veranstaltung fand entgegen anderslautenden Ankündigungen von Bachmann bisher noch nie statt. Das soll sich nun am Montag ändern.

Gepida fordert angesichts dieser Premiere „relevanten Schutz für Anwohner“ und begründet dies mit Aufrufen „aus Kameradschaftskreisen...zu Angriffen auf die ’linke Neustadt’“. Die Polizei plant laut Sprecher Thomas Geithner keinen Großeinsatz, sondern erwartet einen „normalen Pegida-Montag“. „Wir sehen keine akute Gefährdung und kennen keinen Aufruf zu Gewalt“, begründete Geithner diese Einschätzung.

LVZ

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