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Polizei findet Leichenteile nach Cessna-Absturz in Sächsischer Schweiz

Polizei findet Leichenteile nach Cessna-Absturz in Sächsischer Schweiz

Schwierige Ermittlungen nach dem Absturz eines Kleinflugzeugs über der Sächsischen Schweiz: Einsatzkräfte der Polizei haben am Montag zwar menschliche Überreste und Ausweispapiere gefunden.

Schöna/Dresden. Wie viele Menschen bei dem Unfall am Sonntagabend ums Leben gekommen sind, stand jedoch auch nach stundenlanger Suche am Montag noch immer nicht endgültig fest. Bislang gehen die Ermittler von zwei Toten aus. Die verschiedenen Leichenteile seien aber noch nicht zugeordnet worden, sagte ein Sprecher der Polizei Oberes Elbtal-Osterzgebirge in Dresden. Die Bergung wurde nach Einbruch der Dunkelheit unterbrochen; sie soll am Dienstag fortgesetzt werden.

 

Unklar sei noch, von wie vielen Menschen überhaupt Überreste gefunden wurden und wie viele Passagiere sich in der Maschine vom Typ Cessna C 550 befanden, einem zweistrahligen und unter dem Namen Citation bekannten Geschäftsreisejet. „Nach unseren Informationen waren zwei Piloten angemeldet“, sagte der Sprecher. Nach Angaben der Polizei in Usti nad Labem (Aussig) befanden sich zwei Tschechen an Bord. Zur Nationalität der Piloten gibt es bisher aber keine eindeutige Bestätigung der tschechischen Luftüberwachung, sagte dazu der Polizeisprecher in Dresden.   

 

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Schöna/Dresden. Schwierige Ermittlungen nach dem Absturz eines Kleinflugzeugs über der Sächsischen Schweiz: Einsatzkräfte der Polizei haben am Montag zwar menschliche Überreste und Ausweispapiere gefunden. Wie viele Menschen bei dem Unfall am Sonntagabend ums Leben gekommen sind, stand jedoch auch nach stundenlanger Suche am Montag noch immer nicht endgültig fest.

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Unterdessen wurden die Ausweise von zwei Menschen aus Tschechien und der Slowakei gefunden. Es müsse aber noch geprüft werden, ob die Papiere zu den registrierten Piloten und zu den Personen gehörten, deren Überreste gefunden wurden, hieß es. Immerhin sei das nahe der tschechischen Grenze liegende zerklüftete Fels- und Waldgebiet früher gern von Schleuserbanden genutzt worden.   

 

An der Absturzstelle suchten Einsatzkräfte seit dem Morgen mit Hubschrauber und Spürhunden nach Trümmerteilen und Insassen. „Das Trümmerfeld wurde abgesperrt.“ Spezialisten des Luftfahrt-Bundesamtes Braunschweig ermitteln zur Unglücksursache. Das felsige Waldgebiet, in das die Maschine aus noch unbekannten Gründen am Vorabend gestürzt war, sei schwer zugänglich. Zufahrten mussten erst mit schwerer Technik geschaffen werden.   

 

Das Flugzeug war auf dem Weg von Prag nach Schweden plötzlich vom Radar verschwunden. Es hatte in der Nähe von Reinhardtsdorf-Schöna stark an Höhe verloren und war dann in der Gegend um den Großen Zschirnstein, dem mit 561,74 Metern höchsten Berg im deutschen Teil des Elbsandsteingebirges, abgestürzt. Vor Mitternacht hatte dann ein Hubschrauber erste Wrackteile lokalisiert.   

Die Absturzstelle liegt unweit der Grenze zu Tschechien an der Trennlinie von Erzgebirge und Elbsandsteingebirge, das sich entlang der Elbe zwischen Pirna in Sachsen und Tetschen (Decin) in Tschechien erstreckt. Mit dem ständigen Wechsel von Ebenen, Schluchten, Felsrevieren und Tafelbergen gilt es sowohl bei Wanderern und Touristen als beliebtes Ausflugsziel als auch als Eldorado für Bergsteiger und Kletterer.

dpa

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