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Polizei nach Braunkohle-Protesten in der Lausitz mit Lob überhäuft

„Ende Gelände“ Polizei nach Braunkohle-Protesten in der Lausitz mit Lob überhäuft

Ungewohnte Töne in Brandenburg: Nach der Protestaktion von Braunkohle-Gegnern in der Lausitz erhält die Polizei viel Lob für ihre Deeskalationsstrategie. Sie hatte die Aktivisten weitgehend gewähren lassen.

Die Aktivisten bei ihrer Protestaktion in der Lausitz.

Quelle: dpa

Potsdam. Nach ihrem Großeinsatz rund um Proteste der Kohlegegner in der Lausitz wird die Polizei mit Lob überschüttet. „Einerseits sind durch die deeskalierend wirkende Einsatztaktik Situationen wie im vergangenen Jahr im rheinischen Kohlerevier mit Dutzenden verletzten Demonstranten und Polizisten vermieden worden“, sagte Innenstaatssekretärin Katrin Lange am Dienstag in Potsdam. „Andererseits hat die Polizei schnell reagiert, als die zunächst friedlichen Proteste teilweise in gewalttätige Aktionen umschlugen.“

Auch der energiepolitische Sprecher der Linken-Fraktion im Landtag, Thomas Domres, hob hervor, dass die Strategie der Polizeiführung „sehr gut angekommen“ sei: „Sie hat dazu beigetragen, dass es nicht die Bilder gegeben hat, wie wir sie im Rheinland erlebt habe. Dafür möchten wir uns als Fraktion recht herzlich bedanken.“

Grünen-Fraktionschef Axel Vogel sagte: „Wir stellen fest, dass die Deeskalationsstrategie der Polizei auch aufgegangen ist.“ Daran habe auch die Staatsanwaltschaft großen Anteil gehabt. „Brandenburg unterscheidet sich wohltuend von anderen Bundesländern“, sagte Vogel.

Vattenfall-Sprecher Thoralf Schirmer hatte bereits am Sonntag die Polizei für den Umgang mit den Protesten gelobt: „Aus unserer Sicht gibt es an der Arbeit der Polizei nichts zu kritisieren.“

Unter dem Motto „Ende Gelände“ war am Wochenende das Kraftwerk Schwarze Pumpe in Brandenburg blockiert worden. Umweltaktivisten hatten das Betriebsgelände am Samstag gestürmt. Daraufhin nahm die Polizei rund 130 Menschen vorläufig fest. Die Gleise der Züge für den Kohlenachschub wurden besetzt und der Betrieb für 24 Stunden massiv gestört. Vattenfall hatte daraufhin die Leistung drosseln müssen.

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