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Ressourcen-Institut in Freiberg nimmt Arbeit auf - "Sicherung strategischer Rohstoffe"

Ressourcen-Institut in Freiberg nimmt Arbeit auf - "Sicherung strategischer Rohstoffe"

Mit der symbolischen Übergabe eines silbernen Schlüssels ist in Freiberg offiziell das Helmholtz-Institut für Ressourcentechnologie gegründet worden. „Das neue Institut ist zentraler Teil der nationalen Rohstoffstrategie“, sagte Bundesforschungsministerin Annette Schavan (CDU) bei dem Festakt am Montag.

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Bundesforschungsministerin Schavan, die sächsische Wissenschaftsministerin von Schorlemer, der sächsische Ministerpräsident Tillich und der Direktor der Geowissenschaftlichen Sammlungen der TU Bergakademie Freiberg, Gerhard Heide

Quelle: dpa

Freiberg. Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) bekräftigte: „Es geht um nichts weniger als die Sicherung strategischer Rohstoffe für die deutsche Wirtschaft.“ Die Entscheidung für Freiberg als Sitz des neuen Institutes werde sich auszahlen. Es soll Technologien zu Gewinnung und Recycling von Rohstoffen entwickeln.

Laut Gründungsdirektor Jens Gutzmer sollen bis 2013 rund 20 Millionen Euro in Gebäude und Anlagen investiert werden. Das neue Institut gehe zunächst mit zehn Mitarbeitern an den Start, in fünf Jahren sollen es etwa 100 sein. Für den jährlichen Etat steuert der Bund fünf Millionen Euro bei, der Freistaat 500.000. Zudem stellt das Land zusätzlich zwei Millionen Euro für wissenschaftliche Geräte bereit.

Gutzmer zufolge wird sich das Institut zunächst der Gewinnung von Hochtechnologiemetallen wie Gallium, Indium, Germanium und den Elementen der sogenannten Seltenen Erden widmen. Diese seien für Anwendungen im Bereich der erneuerbaren Energien oder der Elektromobilität wichtig.

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Das Lehr- und Forschungsbergwerk „Reiche Zeche“ im sächsischen Freiberg. Hier wurde am 29.08.2011 das Helmholtz-Institut für Ressourcentechnologie gegründet.

Quelle: dpa

Bundesforschungsministerin Annette Schavan (CDU) kündigte ein neues Programm „Wirtschaftsstrategische Rohstoffe für den Hightech-Standort Deutschland“ an. Dessen Ziel sei unter anderem, bestehende Forschungsstandorte mehr miteinander zu vernetzen. Es hat laut Ministerium ein Volumen von 40 bis 60 Millionen Euro, eine Laufzeit von sechs bis zehn Jahren und soll noch in diesem Jahr beschlossen werden. Damit würden Projekte der Gewinnung, Verarbeitung und Substitution von Rohstoffen gefördert, hieß es.

dpa

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