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Rösler: Sanierung von Uranbergbau in Sachsen und Thüringen auf gutem Weg

Rösler: Sanierung von Uranbergbau in Sachsen und Thüringen auf gutem Weg

Die Sanierung der Hinterlassenschaften des Uranbergbaus in Sachsen und Thüringen ist aus Sicht von Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) auf einem guten Weg.

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Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) spricht in Berlin während der Festveranstaltung zum 20-jährigen Bestehen der Wismut GmbH, die mit der Sanierung der ehemaligen Uran-Bergbau-Altlasten der DDR beschäftigt ist.

Quelle: dpa

Berlin. Voraussichtlich nach dem Jahr 2020 würden die Arbeiten abgeschlossen, sagte er am Donnerstag in Berlin bei einer Veranstaltung anlässlich des 20-jährigen Bestehens der Wismut GmbH.

Die Sanierung finde weltweit Beachtung. Gute Beispiele seien Bad Schlema in Sachsen, das sich zu einem Kurort entwickelt habe, und das thüringische Ronneburg, wo 2007 auf einer ehemaligen Bergbaufläche eine Bundesgartenschau stattfand. Der Bund habe bisher rund 5,6 Milliarden Euro Bund in die Sanierung gesteckt.

Es sei deutlich sichtbar, „dass die vom Bund bereitgestellten Mittel den Menschen, der Umwelt und der wirtschaftlichen Entwicklung der Region zugutekommen“, sagte Rösler. Bei der Festveranstaltung überreichte ein internationales Historikerteam der Technischen Universität Chemnitz dem Minister eine Dokumentation zur mehr als 40-jährigen Unternehmensgeschichte des ehemals viertgrößten Uranproduzenten der Welt.

Rund 231 000 Tonnen Uran hatte das Wismut-Vorgängerunternehmen nach eigenen Angaben seit 1947 im Erzgebirge und in Thüringen aus dem Berg geholt. Die Kosten für die Sanierung werden mittlerweile auf insgesamt sieben Milliarden Euro geschätzt.

Rösler verständigte sich mit seinem sächsischen Kollegen Sven Morlok (FDP) auf die Fortsetzung eines Abkommens zur Sanierung der sächsischen Wismut-Altstandorte. Dabei handelt es sich um Bergbauanlagen, die schon vor 1990 stillgelegt wurden, die bei Gründung der Wismut GmbH nicht mehr in Unternehmensbesitz waren und für deren Sanierung deshalb eigentlich das Land zuständig ist.

Nach einem Verwaltungsabkommen aus dem Jahr 2003 teilen sich aber Bund und Freistaat die Kosten. Bis 2012 wurden 78 Millionen Euro veranschlagt. Jetzt sollen bis 2022 weitere 138 Millionen Euro in diese Wismut-Altlasten fließen.

dpa

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