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Sachsen-Anhalt legt sich wieder hin - Frühaufsteher-Kampagne läuft aus

Sachsen-Anhalt legt sich wieder hin - Frühaufsteher-Kampagne läuft aus

Sachsen-Anhalts Frühaufsteher-Werbung läuft aus. Nach dem Ende der EU-Förderung für das Projekt im März 2014 gebe es kein Geld mehr für eine Fortführung der Kampagne, sagte Regierungssprecher Matthias Schuppe am Dienstag und bestätigte damit einen Bericht der „Mitteldeutschen Zeitung“.

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achsen-Anhalts Frühaufsteher-Werbung läuft aus.

Quelle: dpa

Magdeburg. Die EU hatte für den Zeitraum von Ende 2012 bis März 2014 rund 2,5 Millionen Euro für die Kampagne unter dem abgewandelten Motto „Dafür stehen wir früher auf“ gegeben. Basis der 2005 gestarteten Werbeaktion war eine Umfrage, nach der die Sachsen-Anhalter im Schnitt morgens um 6.39 Uhr aufstehen - und damit früher als alle anderen Deutschen.

Am Wochenende hatte die SPD auf einem Landesparteitag einen Antrag der Jusos abgesegnet, wonach die Kampagne beendet werden solle. Es sei schon traurig genug, dass tausende Pendler schon zu früher Stunde unterwegs seien, um zur Arbeit zu kommen, berichtete die „Magdeburger Volksstimme“ (Dienstag). Berufspendler müssten die Kampagne als zynisch empfinden, sagte Linke-Fraktionschef Wulf Gallert. Auch die Grünen-Fraktionschefin Claudia Dalbert sagte der Zeitung, die Kampagne sei inzwischen Negativwerbung für das Land.

Der Politologe Everhard Holtmann wies indes auf die Bedeutung regionaler Werbung hin. „Solche landesspezifischen Imagekampagnen haben ihre Berechtigung“, sagte der Forschungsdirektor am Zentrum für Sozialforschung in Halle. „Das kann die Identifikation mit dem Land stärken.“ Die Verbundenheit mit der Region sei in Sachsen-Anhalt sehr hoch, dies hätten zuletzt auch die Freiwilligeneinsätze während der Elbe-Flut gezeigt. Konkrete Folgen solcher Kampagnen, wie etwa mehr Touristen, seien aber schwer zu messen. Ob die Kampagne bei knappen Kassen weiterhin Sinn habe, wolle er nicht beurteilen. „Das ist eine politische Entscheidung.“

dpa

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