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Sachsen bietet Manroland Hilfe an - rund 700 Mitarbeiter in Plauen bangen um ihre Jobs

Sachsen bietet Manroland Hilfe an - rund 700 Mitarbeiter in Plauen bangen um ihre Jobs

Zur Rettung der Arbeitsplätze des insolventen Druckmaschinenherstellers Manroland will die IG Metall schnell mit Vertretern der Politik ins Gespräch kommen. Ein erstes Treffen ist für Montag mit dem Landrat des Vogtlandkreises, Tassilo Lenk (CDU), geplant, wie der Zwickauer IG-Metall-Bevollmächtigte Stefan Kademann ankündigte.

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Das Plauener Werk des Druckmaschinenherstellers Manroland.

Quelle: Hendrik Schmidt

Plauen. Hilfe hatte bereits Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) angeboten. „Wir wollen alles tun als sächsische Staatsregierung, mit unseren Möglichkeiten, um uns für den Standort Plauen einzusetzen“, sagte Tillich am Samstag auf einem CDU-Landesparteitag in Plauen. Der Industrie-Standort solle erhalten bleiben - „mit Manroland oder mit neuer Struktur“.

Manroland - mit Standorten auch in Augsburg und Offenbach/Main - hatte am Freitag Insolvenz angemeldet. Sachsens Wirtschaftsminister Sven Morlok (FDP) habe noch am selben Tag Kontakt mit dem Unternehmen und der Bundesagentur für Arbeit aufgenommen, sagte Tillich.

Die Pleite von Manroland ist die größte Insolvenz in Deutschland seit rund zwei Jahren. Die Eigentümer Allianz und MAN entlassen den angeschlagenen Druckmaschinenhersteller und seine insgesamt 6500 Beschäftigten einen Monat vor Weihnachten in die Ungewissheit über ihre Zukunft.

Am Standort Plauen arbeiteten zuletzt 726 Mitarbeiter, knapp die Hälfte davon in Kurzarbeit, wie der Betriebsrat auf dpa-Anfrage mitteilte. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Augsburg hatte nach der Wende die traditionsreiche Plauener Maschinenbau-Gesellschaft übernommen, besser bekannt als Plamag. Vorgesehen war bisher ein planmäßiger Job-Abbau über Altersteilzeit auf 678 Beschäftigte bis Ende 2012 - ohne dass es zu betriebsbedingten Kündigungen kommen sollte. Mit der Pleite müssen die Plauener nun wieder um ihre Jobs bangen.

dpa

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