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Sachsen flaggt nach Flugzeugabsturz halbmast

Sachsen flaggt nach Flugzeugabsturz halbmast

Nach der Flugzeugkatastrophe von Smolensk setzt Sachsen aus Trauer um die Opfer seine Fahnen auf halbmast. Die Regelung gilt ab sofort bis zum Ende der Staatstrauer in Polen am Wochenende und erstreckt sich auf alle Behörden des Freistaates, teilte Regierungssprecher Johann-Adolf Cohausz am Dienstag mit.

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Nach der Flugzeugkatastrophe von Smolensk setzt Sachsen aus Trauer um die Opfer seine Fahnen auf halbmast. Die Regelung gilt ab sofort bis zum Ende der Staatstrauer in Polen am Wochenende und erstreckt sich auf alle Behörden des Freistaates.

Quelle: dpa

Dresden. Er sei wie alle Menschen in Sachsen tief bestürzt und betroffen vom schweren Schicksalsschlag, den die polnische Republik erlitten habe, betonte Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU). „Wir trauern mit den polnischen Nachbarn.“

Die sächsischen Kommunen können über eine Trauerbeflaggung selbst entscheiden. Die polnische Flagge vor dem Rathaus der Grenzstadt Görlitz trägt schon seit Montag einen Trauerflor. Am Dienstag trug sich Bürgermeister Joachim Paulick (parteilos) in der polnischen Nachbarstadt Zgorzelec in ein Kondolenzbuch ein und nahm dort nach Angaben der Verwaltung auch an der Heiligen Messe teil. Vor dem Rathaus und am Dreiländerpunkt in Zittau weht die polnische Flagge auf Halbmast. Leipzig schließt sich nach Angaben aus dem Neuen Rathaus dem Freistaat an und setzt seine Fahnen ebenfalls bis zum Wochenende auf halbmast.

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Dresden. Nach der Flugzeugkatastrophe von Smolensk setzt Sachsen aus Trauer um die Opfer seine Fahnen auf halbmast. Die Regelung gilt ab sofort bis zum Ende der Staatstrauer in Polen am Wochenende und erstreckt sich auf alle Behörden des Freistaates, teilte Regierungssprecher Johann-Adolf Cohausz am Dienstag mit. Kommunen könnten über eine Trauerbeflaggung selbst entscheiden.

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Derweil haben Tausende Menschen den Leichnam der bei dem Absturz ums Leben gekommene polnische Präsidentengattin Maria Kaczynska empfangen. Sie säumten die Strecke vom Flughafen bis zur Innenstadt von Warschau, um der beliebten First Lady das letzte Geleit zu geben. Ihr Sarg war am Vormittag drei Tage nach der Flugzeugkatastrophe in Westrussland nach Hause geflogen worden.

Bei dem Unglück waren neben Präsident Lech Kaczynski und seiner Ehefrau Maria auch dutzende führende Vertreter aus Politik, Militär und Gesellschaft gestorben.   

Das Präsidentenpaar soll am Sonntag auf der Wawel-Burg in Krakau beigesetzt werden, die jahrhundertelang Residenz der polnischen Könige war. Das meldete die polnische Nachrichtenagentur PAP unter Berufung auf den Verwaltungschef von Krakau. Der Staatsakt für alle 96 Opfer des Unglücks von Smolensk soll am Samstagmittag stattfinden.   

Gegen Mittag traf der Sarg der „First Lady“ unter Glockengeläut in der Kapelle des Präsidentenpalastes ein. Auch dort hatten sich schon Stunden zuvor viele Menschen versammelt, um ihr die letzte Ehre zu erweisen. Während der rund einstündigen Fahrt des Leichenwagens durch Warschau warfen ihre trauernden Landsleute Blumen auf die Straße und beteten. Nach einer Zeremonie im Familienkreis sollen die Särge des Präsidentenpaares am frühen Nachmittag aufgebahrt werden, damit die Öffentlichkeit Abschied von den Beiden nehmen kann.   

Die 67-jährige Maria Kaczynska war in Polen unter anderem wegen ihres Engagements für Frauenrechte sehr beliebt. Ihre Leiche war am Montag am Ehering identifiziert worden.

dpa/mro

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