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Sachsen fördert Abriss von Neonazi-Versteck in Zwickau mit 58.000 Euro

Sachsen fördert Abriss von Neonazi-Versteck in Zwickau mit 58.000 Euro

Die Kosten für den Abriss des Hauses, in dem sich das Zwickauer Terror-Trio zuletzt versteckt hatte, werden zu weiten Teilen vom Land Sachsen getragen. Innenminister Markus Ulbig (CDU) übergab Oberbürgermeisterin Pia Findeiß (SPD) am Montag den Förderbescheid über eine Summe von 58.418,89 Euro.

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Haus des Neonazi-Terrortrios in Zwickau

Quelle: dpa

Zwickau. Nach Ministeriumsangaben stammt das Geld aus einem Landesprogramm zur Wiederbelebung von Brachflächen.

Ulbig sprach von einer „raschen Lösung“, um den von der Stadt Zwickau beschlossenen zügigen Abriss zu ermöglichen. „Wir stehen Zwickau in dieser Situation fest zur Seite“, erklärte der Minister. Die Stadt müsse nun nur noch einen Eigenanteil in Höhe von 6400 Euro aufbringen. Zwickau will mit dem vollständigen Abriss des Hauses verhindern, dass dort ein Wallfahrtsort für Rechtsextreme entsteht. Die Arbeiten werden voraussichtlich im April beginnen.

Die Neonazis Uwe Mundlos, Uwe Böhnhardt und Beate Zschäpe hatten in der Zwickauer Frühlingsstraße vermutlich seit 2008 gemeinsam in einer Wohnung gelebt. Nachdem sich die beiden Männer nach einem Banküberfall in Thüringen umgebracht hatten, soll Zschäpe im November 2011 versucht haben, das Versteck in Brand zu setzen. Der Brand wurde von der Feuerwehr gelöscht, Ermittler fanden in der Ruine viele Beweismittel. Auf das Konto des Trios sollen seit 1998 mindestens 10 Morde, 2 Sprengstoffanschläge und 14 Banküberfälle gehen.

Weil der letzte Privateigentümer des Hauses nur den oberen, durch die Explosion zerstörten Teil abtragen lassen und das intakt gebliebene Erdgeschoss wieder aufstocken wollte, erwarb noch Ende 2011 eine städtische Wohnungsgesellschaft das Grundstück. Nach dem Abriss soll die angrenzende Parkanlage erweitert werden.

dpa

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