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Sachsen fördert Erfinder mit „InnoPrämien“

Sachsen fördert Erfinder mit „InnoPrämien“

Sachsen will seinem Ruf als „Land der Tüftler“ neuen Glanz verleihen. Am Dienstag segnete das Kabinett die sogenannte „InnoPrämie“ ab. Ab 1. Juli können kleine und mittlere Unternehmen bis zu 10.000 Euro kassieren, um die Entwicklung neuer Produkte und Verfahren voranzubringen.

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Erfindungen fördern - wie diesen Literaturautomaten. Vier Euro kosten die bis zu 132 Seiten dicken Bücher, die Lesehungrige sich jederzeit ziehen können.

Quelle: dpa

Dresden. Das Programm ist Teil der allgemeinen Technologieförderung, zusätzliches Geld fließt nicht. Das Geld kann beispielsweise für Machbarkeits- und Werkstoffstudien, Produkttests und Laborleistungen verwendet werden. In diesem Jahr wird mit Anträgen im Umfang von 500.000 Euro gerechnet, in den beiden folgenden Jahren schätzt man das Volumen auf je zwei Millionen Euro.

Das Wissenschaftsministerium war schon bei der Namensgebung erfinderisch. Bisher kursierte die Prämie unter dem Namen „Innovationsgutschein“. Die Förderung kann auch von „Ein-Mann- Betrieben“ in Anspruch genommen werden. Ministerin Sabine von Schorlemer (parteilos) sprach von einer „guten Grundlage auch für originelle Produktinnovationen“. Anträge sind bei der Sächsischen Aufbaubank einzureichen. Der Freistaat verwendet EFRE-Mittel für diese Förderung - Geld aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung. Die CDU-Landtagsfraktion verspricht sich von den Prämien deutlich mehr Erfindungen „made in Saxony“. Aus Betrieben könnten nun „Treibhäuser für Innovationen“ werden, hieß es.

Sachsen verweist bei seiner Selbstdarstellung immer wieder auf viele Erfindungen, die hier ihren Ursprung haben. Dazu zählen nicht nur BH und Bierdeckel, sondern auch Teebeutel, Filtertüte, Mundwasser, Zahnpastatube und Nullenzirkel. Bereits 1894 gab es in Sachsen den Vorläufer von Rollschuhen und Inline-Skates, den „Fahrschuh“, listete die Staatskanzlei auf ihrer Homepage auf.

dpa

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