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Sachsen fördert schnelles Internet mit neuer Richtlinie

„Digitale Offensive Sachsen“ Sachsen fördert schnelles Internet mit neuer Richtlinie

Mit dem Beschluss der Richtlinie „Digitale Offensive Sachsen“ hat das Kabinett des Freistaates am Dienstag den Weg für ein schnelleres Internet im Bundesland freigemacht. Auf der Agenda steht nun die intensive Förderung des Breitbandausbaus.

Die Einwohner Sachsens sollen zukünftig mit schnellerem Internet versorgt werden. (Symbolbild)

Quelle: dpa

Leipzig. Sachsen fördert mit der neuen Richtlinie „Digitale Offensive Sachsen“ schnelleres Internet im Bundesland. Der Beschluss sieht das Ziel einer Mindestgeschwindigkeit von 100 Mbit/s sowie den Ausbau offener WLAN-Netze vor.

„Wir gehen mit dem flächendeckenden Breitbandausbau eine der Gerechtigkeitsfragen des 21. Jahrhunderts an“, so Holger Mann, Sprecher für Digitalisierung der SPD-Fraktion im Landtag. Schnelles Internet sei in Stadt und Land von enormer Bedeutung, denn ohne Breitband-Internetzugang werde man von der digitalen Zukunft abgehängt, erklärte der Politiker am Mittwoch.

Der Ausbau soll insbesondere dort erfolgen, wo Telekommunikationsfirmen nicht selbst tätig werden. Mann bezeichnete die Richtlinie als „ein Stück gelebter Solidarität mit den ländlichen Räumen in Sachsen“. Diese Chance sollten die Kommunen in den bisher unterversorgten Gebieten nun intensiv nutzen, hieß es weiter.

Neue WLAN-Hotspots möglich

Die von Wirtschaftsminister Martin Dulig angestoßene Richtlinie sieht auch die Einrichtung frei zugänglicher WLAN-Hotspots vor. Somit könnte in touristischen Zentren freier Zugang zum Netz für jedermann möglich werden.

Aus Brüssel meldete sich indessen auch die EU-Kommission zu Wort. Dabei kritisierte die telekommunikationspolitische Sprecherin der Europa-SPD, Constanze Krehl, den möglichen Ausbau mittels der sogenannten Vectoring-Technik und kündigte zugleich eine vertiefte Prüfung an.

„Die Vectoring-Technik basiert auf dem Aufmöbeln veralteter Kupferkabel. Was wir allerdings besonders dringend in Sachsen brauchen, sind massive Investitionen in Glasfaserkabel“, so Krehl.

boh

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