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Sachsen führt die Zahnrettungsbox ein

Sachsen führt die Zahnrettungsbox ein

Leipzig/Meißen. Sachsens Schulen und Schwimmbäder werden mit Zahnrettungsboxen ausgestattet. Wie die Unfallkasse Sachsen am Mittwoch mitteilte, befindet sich darin unter anderem eine speziell entwickelte Flüssigkeit, die das Gewebe eines ausgeschlagenen Zahnes bei Zimmertemperatur bis zu 48 Stunden am Leben erhält.

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Jedes zweite Kind unter 16 Jahren erleidet in Schulen einen Unfall mit Zahnschäden.

Quelle: Volkmar Heinz

Dadurch könnten ausgeschlagene Zähne erfolgreich in den Kiefer zurückgepflanzt werden. Nach Angaben der Unfallkasse erleidet jedes zweite Kind unter 16 Jahren in Schulen einen Unfall mit Zahnschäden.

Wie Sprecher Karsten Janz gegenüber der Leipziger Volkszeitung sagte, sei Sachsen nach Hessen das einzige Bundesland, dass diese Boxen flächendeckend einführt. "Grund sind die 400 bis 500 Zahnunfälle im Jahr, die rund 370000 Euro Kosten verursachen. Dazu kommen dann noch Folgezahlungen, die bis ins Erwachsenenalter gehen, weil häufig die Stellung benachbarter Zähne beeinflusst wird." Die Kosten für das neue Programm betrügen dagegen nur 25000 Euro. Bisher seien rund 1600 Zahnrettungsboxen ausgeliefert worden, 500 weitere stünden abrufbereit.

Allerdings, so Janz weiter, benötige man dringend die Hilfe der Schulen bei dem Programm. "Die Lösungen müssen so aufbewahrt werden, dass sie im Ernstfall auch sofort genutzt werden können."

Die Boxen enthalten eine spezielle Nährlösung, eine Gebrauchsanleitung, ein Poster für die Schule und Aufkleber für die Räume, in denen die Boxen dann stationiert werden.

Für boxenlose Einrichtungen gibt es noch einen Hausfrauentipp: Ausgeschlagene Zähne in Kochsalzlösung oder H-Milch einlegen. Dort können sie immerhin noch 30 Minuten beziehungsweise ein bis zwei Stunden aufbewahrt werden. Selbst ein Plastikbeutel verhindert noch knapp eine Stunde Austrocknen. Allerdings müsse dann mit schlechteren Heilungsergebnissen gerechnet werden.

rh

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