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Sachsen plant weitere Millionen-Investitionen für Hochwasserschutz

640 Millionen Sachsen plant weitere Millionen-Investitionen für Hochwasserschutz

Sachsen will bis 2021 weitere rund 640 Millionen Euro in den Hochwasserschutz fließen lassen. Das erklärte Umweltminister Thomas Schmidt (CDU) am Sonntag bei einem Besuch des Rückhaltebeckens für Glashütte.

Die Flutschutzmauer in Grimma soll bis 2018 fertig sein.

Quelle: dpa

Leipzig. Sachsen will bis 2021 weitere rund 640 Millionen Euro in den Hochwasserschutz fließen lassen. Das erklärte Umweltminister Thomas Schmidt (CDU) am Sonntag bei einem Besuch des Rückhaltebeckens für Glashütte. Das Land werde dafür Geld aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung, des Bundes und der Länder sowie aus Mitteln des Freistaates selbst verwenden. Seit 2002 seien bereits rund 2,5 Milliarden Euro in den vorbeugenden Hochwasserschutz sowie in die Schadensbeseitigung an Gewässern investiert worden.

„Vor allem die Hochwasser der Jahre 2002 und 2013 haben uns in Sachsen schmerzhaft deutlich gemacht, wie wichtig Hochwasservorsorge ist“, sagte Schmidt. Man werde es in der Zukunft häufiger mit extremen Wettersituationen zu tun haben. Das zeigten die Klimamodelle sehr eindeutig: „Daher ist es wichtig, vorbereitet zu sein. Das Hochwasserrückhaltebecken in Glashütte ist dafür ein gutes Beispiel.“
Es war 2013 nach 43 Monaten Bauzeit fertiggestellt worden. 26 Millionen Euro wurden hier investiert. Zunächst hatte man den 2002 zerstörten Damm repariert und dann von 10 auf 30 Meter erhöht. Statt 50 000 Kubikmeter kann das Becken nun eine Million Kubikmeter Wasser fassen.

Laut Umweltministerium hat die Landestalsperrenverwaltung seit 2002 vier neue Hochwasserrückhaltebecken gebaut - in Lauenstein, Oberlungwitz, Neuwürschnitz und Rennersdorf. „Darüber hinaus wurde eine Vielzahl örtlicher Hochwasserschutzmaßnahmen realisiert. Dazu gehören Deiche, Flutmulden, Hochwasserschutzmauern, Schöpfwerke oder Gewässeraufweitungen“, betonte der Minister.

LVZ

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