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Sachsen will Auflagen fürs Angeln lockern

Sachsen will Auflagen fürs Angeln lockern

Der Traum vom großen Fisch soll sich für junge Leute in Sachsen fortan leichter erfüllen. Das Land will ihnen den Einstieg in die Angelei erleichtern. Einen entsprechend geänderten Entwurf des Fischereigesetzes gab das Kabinett am Dienstag in Dresden zur Anhörung frei.

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Unter Anleitung sollen Jugendliche in Sachsen auch ohne Fischereischein angeln können. Im Bild: eine Äsche, Fisch des Jahres 2011.

Quelle: dpa

Dresden. So brauchen Jugendliche keinen Fischereischein mehr, wenn sie bei Veranstaltungen der Anglerverbände quasi unter Anleitung fischen. Zudem ist kein solcher Schein mehr für den sogenannten Angelzirkus nötig - Teiche oder Bassins, in denen der Hobbyfischer gegen Bezahlung Forellen und andere Fische fangen kann. Sie sind allerdings selbst bei Anglern umstritten.

„Ich will, dass sich noch mehr junge Sachsen für das Angeln begeistern. Schon heute erbringen die 36.000 organisierten Angler im Freistaat große Leistungen für den Naturschutz, für die Gewässer und für die Hege der Fischbestände", sagte Umweltminister Frank Kupfer (CDU). Es gehe darum, bei den Jugendlichen eine Leidenschaft für das Angeln zu entwickeln. Kupfer - selbst ein passionierter Angler - gibt aber nicht die Jagd nach dem großen Fisch als Motiv für sein Hobby an. „Mir geht es in erster Linie um das Naturerlebnis."

Neben den Regelungen für den Fischereischein werden mit dem geänderten Fischereigesetz zugleich neue EU-Bestimmungen umgesetzt. Dies betrifft unter anderem Maßnahmen für einen besseren Schutz des Aals. Sachsen hebt das für diesen Fisch erforderliche Mindestmaß von 40 auf 50 Zentimeter an - kleinere Aale müssen vom Angler wieder zurückgesetzt werden. Nach dem Absegnen des Gesetzentwurfes im Kabinett haben nun Verbände und Kommunen Gelegenheit zur Stellungnahme. Bis September soll das Gesetz in den Landtag gelangen.

dpa

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