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Sachsen wollen keine Hymne - Mehrheit lehnt die Idee ab

Ergebnis der Online-Umfrage Sachsen wollen keine Hymne - Mehrheit lehnt die Idee ab

Bei einer Online-Umfrage hat eine klare Mehrheit gegen eine eigene Hymne für Sachsen gestimmt. Für die fünf Liedvorschläge stimmten insgesamt nur 48 Prozent. Die Interessengemeinschaft Sachsenlieder/Landeshymne will aber noch nicht aufgeben.

Ministerpräsident Stanislaw Tillich singt mit einem Knabenchor. Eine eigene Sachsenhymne halten 53 Prozent der User für unnötig. (Symbolbild)

Quelle: dpa

Leipzig. Die Sachsen wollen gar keine eigene Hymne. Das ist das klare Ergebnis einer Online-Abstimmung der Leipziger Volkszeitung. Befragt, ob sie nach Vorbild anderer Bundesländer eine Melodie für Feste und feierliche Anlässe wünschen, winkten rund 53 Prozent der User ab.

Die anderen 48 Prozent (weil gerundet) verteilten sich wie folgt: Für „Frieden dir, mein Land der Sachsen“ als ein auf die Gegenwart bezogenes Stück vom Chemnitzer Axel Klemm und der Limbach-Oberfrohnaerin Doris Grieswald votierten 15 Prozent. Es knüpft sowohl an Joseph Haydns „Deutschlandlied“ als auch an Hanns Eislers DDR-Hymne „Auferstanden aus Ruinen“ an.

Dahinter kam mit 12 Prozent Zustimmung „Sachsenstolz“, das einst im Freistaat weit verbreitete Marschlied, das es in einer ähnlichen Version in Baden gibt. Auf acht Prozent schaffte es „Heil dir, mein Sachsenland“ , eine Komposition von Julius Otto. Knapp dahinter dann mit sieben Prozent der Stimmen „Sachsen, mein Heimatland“, ein Lied, dasVolker Hahn, Professor an der Dresdner Hochschule für Musik, komponierte und textete. „Gott sei mit dir, mein Sachsenland“ erreichte sechs Prozent. Die Melodie des 1841 entstandenen Werkes schuf ebenfalls der frühere Kreuzkantor Julius Otto.

181 Leser gaben insgesamt ihre Stimme ab. User Kulmas kommentierte: „Überlassen wir das den Dresdnern. Oder auch Meißen. Niemand kann sich selbst so schön feiern wie die im Tal. Die können das besser, das wird nix hier, da weht der Wind zu straff.“ Die Interessengemeinschaft Sachsenlieder/Landeshymne aus Meißen, die die fünf Vorschläge einspielen ließ, will dennoch nicht aufgeben. Unterstützung erhofft sie sich nun von der sächsischen Staatskanzlei.

Von Roland Herold

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