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Sachsens Archivare setzen auf Twitter und Facebook

Sachsens Archivare setzen auf Twitter und Facebook

Sachsens Archivare wollen künftig verstärkt auf das Internet und soziale Netzwerke wie Twitter und Facebook setzen. „Das ist eine große Chance, mehr junge Menschen als Nutzer zu gewinnen, die bisher keinen Bezug zum Archiv hatten“, sagte die Vorsitzende des Landesverbandes der Archivare, Andrea Wettmann, zur Eröffnung des 18. Sächsischen Archivtages am Samstag in Görlitz.

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Quelle: dpa

Görlitz. Allerdings gebe es noch immer viele kleinere Archive im Freistaat, die über keinen eigenen Internetauftritt verfügten. Grund dafür seien vor allem der Geld- und Personalmangel.

Die Anforderungen der Benutzer würden stetig steigen, Personal und Haushaltsmittel der Archive dagegen immer weiter zurückgefahren.

„Dieser Spagat bringt uns mitunter an unsere Leistungsgrenzen“, erklärte Wettmann. Mehr als 100 Archivare aus Deutschland, Polen und Tschechien wollten bis zum Sonntag unter dem Motto „Ist der Kunde König?“ über Benutzerwünsche und Möglichkeiten der Archive diskutieren. Den Archiven kommt eine wichtige Aufgabe zu. „Wir müssen das schriftliche Kulturgut auch für künftige Generationen im Original erhalten“, sagte Wettmann.

In Sachsen gibt es einige hundert Archive aller Sparten. „Neben dem Sächsischen Staatsarchiv haben Universitäten, Kirchen, Rundfunk- und Fernsehsender, aber auch viele der 470 Gemeinden sowie die zehn Landkreise Archive“, beschrieb Wettmann die Bandbreite. Sie verwahren Unikate vom Mittelalter bis in die Gegenwart, die in Verwaltung, Gerichten und Behörden ihrer jeweiligen Träger entstanden.

Im Sächsischen Archivzentrum Hubertusburg in Wermsdorf (Kreis Nordsachsen) werden auch wertvolle Bücher restauriert: Spezialisten helfen derzeit bei der Restaurierung von Dokumenten, die bei dem Einsturz des Kölner Stadtarchivs vor zwei Jahren stark beschädigt wurden. Bis 2015 werden hier 86 von 620 Metern des Kölner Archivgutes getrocknet und gesichert.

dpa

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