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Sachsens Grüne vergeben in diesem Jahr erstmals den Kinderrechtspreis Gribs

Sachsens Grüne vergeben in diesem Jahr erstmals den Kinderrechtspreis Gribs

Sachsens Grüne fordern mehr Rechte für Kinder ein. Diesem Anliegen dient auch ein mit 3000 Euro dotierter Preis, den die grüne Landtagsfraktion am Dienstag in Dresden vorstellte.

Dresden. Chancen auf den „Kinderrechtspreis Gribs“ haben Projekte, die in vorbildlicher Weise die Belange von Kindern vertreten und fördern. „Gribs“ steht dabei für Grund-Rechte, Interesse, Beteiligung und Schutz. Bewerbungen können bis 1. September eingereicht werden. Eine Kinder- und eine Jury mit Erwachsenen entscheiden über die Sieger. Das Preisgeld kann aufgeteilt werden. Zielgruppe sind Kinder im Alter von 6 bis 12. Die Projekte können sich bewerben oder von anderen vorgeschlagen werden. Am 20. November - dem „Weltkinderrechtetag“ - soll der Preis erstmals verliehen werden.

Die Grünen sehen auch in Sachsen noch Defizite bei der Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention aus dem Jahr 1989. Fazit der Kritik:

Viel zu oft wird über die Köpfe der Kinder hinweg entschieden. Nach den Worten von Elke Herrmann, sozialpolitische Sprecherin der Grünen im Landtag, dürfen die Kinderrechte nicht allein auf das Schutzrecht reduziert werden. Es gehe auch um das Recht auf Förderung und Beteiligung. Zu oft würden Politiker bei Kinder- und Jugendthemen in ihren Denkmustern verharren. „Sie berücksichtigen nicht, dass Kinder anders ticken.“ Es gehe darum, Kinder an allen Dingen zu beteiligen, die sie selbst betreffen.

Als Beispiele nannte Herrmann Kinder- und Jugendparlamente in einigen sächsischen Kommunen und „Kinderkonferenzen“ in Kitas. Dort können die Knirpse etwa mitbestimmen, was es zu essen gibt. Freilich bleibt auch der Rat Erwachsener gefragt: „Natürlich kann es nicht jeden Tag Spaghetti geben“, machte Herrmann Grenzen der Mitbestimmung klar. Am Kinderrechtspreis ist auch die Dresdner „Projektschmiede“ beteiligt. Sie versucht unter anderem, die Belange von Kindern bei städtischen Planungen zu vertreten.

dpa

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